Abonnenten des Open-World-MMOs All Points Bulletin wurden seitens des von Realtime Worlds eingesetzten Verwalters darauf hingewiesen, dass sie keine Rückerstattungen ihrer Gebühren zu erwarten hätten.

All Points Bulletin: Reloaded - Erstattung von Spielgebühren verweigert

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APB - mit teuren Bugs in die Pleite.
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Das Spiel ging letzte Woche offline, nachdem der Verwalter Begbies Traynor bekanntgab, dass kein Käufer gefunden werden konnte, um es zu retten. Er gab den Spielern noch ein paar Tage Zeit, um „auf Wiedersehen“ zu sagen, bevor die Server abgeschaltet wurden.

Spieler, die das Spiel über einen Download bei Steam bezogen, haben ihr Geld verloren, als Valve eine Mitteilung veröffentlichte, in der es hieß: „Wie bei den meisten anderen Softwareangeboten, bieten wir keine Rückzahlung oder Umtausch für Online-Einkäufe an, wie es in unseren Softwarelizenzbestimmungen angegeben ist.“

Wie auch immer, Electronic Arts hat den Käufern, als Geste des guten Willens, ein kostenloses Spiel aus ihrem Katalog angeboten.

Käufer der Box-Version haben da weniger Glück. Einer der Verwalter, Paul Dounis, sagte, dass Spieler die eine Erstattung dafür haben wollen, das Spiel dorthin zurückbringen müssen, wo sie es gekauft haben.

Da All Points Bulletin aber auf einem Abo-Dienst basierte, haben die Spieler die eine längere Spielzeit gekauft haben oder gar einen Lifetime-Account hatten, ihr Geld verloren - zusätzlich zu den Kosten für das eigentliche Spiel.

Realtime Worlds gab insgesamt 158 Millionen Dollar für die Entwicklung aus. Das Spiel selbst bekam allerdings eher schlechte Kritiken, hatte einige Bugs und fühlte sich unfertig an. Über 180 Mitarbeiter verloren durch die Pleite ihren Job.

All Points Bulletin: Reloaded ist für PC, seit dem 2. Quartal 2015 für PS4 und Xbox One erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.