Beim Blick aus dem Fenster mag man es eigentlich kaum glauben, zumindest nicht in heimischen Gefilden: es ist Heiligabend.

Damals, als sich Kids an Weihnachten noch über eine Atari-Konsole freuten

Es ist tatsächlich wieder soweit: das Fest der Liebe ist da. Weihnachten bedeutet im Allgemeinen Verwandtenbesuche, Familienzusammenkünfte, ein reichhaltiges Weihnachtsessen und dazwischen massig Gebäck und Kuchen sowie viel Glühwein und Punsch zum Runterspülen. Und die Geschenke darf man natürlich bei allem Schrei nach mehr Besinnung auf die ursprünglichen Werte nicht vergessen. Geschenke gehören zum Weihnachtsfest dazu, ob man es gutheißt oder nicht. Individuell ist dagegen, wie ein jeder das Fest der Liebe für sich erlebt, welche Erinnerungen ein Leben lang bleiben werden und womit man Weihnachten assoziiert.

Für Gaming-Fans dürften die Konsolen, die sie in ihrer Kindheit auspacken durften, mit zu den besten Erinnerungen zählen. Wenn man die heiß ersehnte Konsole das erste Mal anwirft und das dazugehörige Spiel einschmeißt: einmalig! Bei mir persönlich waren es keine Konsolen, aber zwei Action-Adventures, die jeweils kurz vor Weihnachten in Deutschland auf den Markt kamen: Terranigma 1996 für das Super Nintendo und dann zwei Jahre später The Legend of Zelda: Ocarina of Time für das N64. In Zeiten, in denen man sich nicht im Vorfeld im Internet Gameplay-Clips oder Trailer ansehen konnte, in denen man lediglich Screenshots in Fachmagazinen mit den dazugehörigen Previews sehen konnte, war der Moment, wenn das Spiel dann endlich auf dem heimischen Fernseher das erste Mal startete, ein magischer. Man hatte zuvor vom Spiel erfahren, davon gelesen und nun erlebte man es persönlich in Bewegung. Diesem Augenblick wurden wir mittlerweile beraubt - auch wenn es der Zeit und der Entwicklung geschuldet ist - Geschenke erzeugen heutzutage vielleicht auch deswegen weniger Freude, weil wir das, was wir erhalten, schon irgendwie "kennen". Vielleicht geht das aber auch nur mir so. Aber ich bin dankbar für die tollen Gaming-Weihnachtsmomente in meiner Kindheit, in denen das Neue noch wirklich etwas "Neues" war. Nichtsdestotrotz fröhliche, besinnliche Weihnachten euch allen!

Und im Anschluss noch ein paar weihnachtliche Retro-Werbeclips vergangener Gaming-Tage, um sich mal daran zu erinnern, was anno dazumal an Heiligabend ausgepackt wurde:

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