Nicht mehr lange, dann dürfen sich alle MMO-Fans auf ein neues Spielchen stürzen. Endlich gibt es wieder neues Futter für Online-Rollenspieler. Aion ist der erste große Genre-Vertreter, der in diesem Jahr veröffentlicht wird. Aion soll im Oktober endlich auch hierzulande auf den Markt kommen, viele Beta-Tester sind bereits jetzt von dem Spiel begeistert.

Wir ließen es uns natürlich nicht nehmen, NCsoft auf der GamesCom in Köln einen kleinen Besuch abzustatten und uns den aktuellen Stand der Dinge vorführen zu lassen. Ob es im Vergleich zum Vorjahr gravierende Änderungen gab? Lest selbst!

Aion - Aion 4.0 - Klassenvorstellung: Der Schütze105 weitere Videos

Aion - Über den Wolken...

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Zwischen den Fraktionen toben erbitterte Kämpfe.
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Auf westlich getrimmt

Alle wissenswerten Details über die Story und andere wesentlichen Aspekte von Aion, bei dem sich zwei fliegende Fraktionen in einer Fantasywelt das Leben schwer machen, haben wir euch bereits in einem früheren Preview verraten. Diesmal konzentrierte sich das Entwickler-Team bei seiner Messe-Präsentation vor allem auf Inhalte, die man im Vergleich dazu geändert oder angepasst hat.

Es hat sich in der Tat eine Menge getan innerhalb der letzten zwölf Monate, aber das war schließlich nach einigen Betatest-Phasen und langer Entwicklungszeit auch nicht anders zu erwarten. Dennoch stechen einige Anpassungen besonders heraus - auch weil NCsoft seine Aufmerksamkeit nach eigenen Angaben stark darauf gelenkt hat: die Adaption von Aion an die westlichen Märkte anzupassen.

Charaktere ganz individuell

Dies sieht man selbst als einen wesentlichen Aspekt bei der Umsetzung des Spiels für Europa und Nordamerika an. Kein Wunder, dass dabei zunächst die Charaktererstellung im Mittelpunkt steht, die beim im Korea erschienen "Original" selbstverständlich asiatisch geprägt ist.

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Individuell einstellbar: Gesicht und Körperbau.
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Hier hat sich im Vergleich zum Vorjahr einiges getan und so finden sich nun gleich über 30 neue westlich geformte Gesichtszüge- und Variationen, mit denen man seine Spielfiguren ganz an seine Vorstellungen anpassen kann. Darüber hinaus wurden auch die Optionen hinsichtlich der Körperproportionen- und Größen erweitert, sodass man nun auch sehr kleine, ja geradezu zwergische, Gestalten erstellen kann.

Endlich gibt es wieder neues Futter für Online-Rollenspieler.Ausblick lesen

Neben der Auswahl über vier unterschiedliche Stimmen für eure Heroen wird man in hiesigen Gefilden glücklicherweise Namen wie L3te, Rul0r und ähnliche Stimmungstöter nicht auswählen dürfen, wie sie in Korea scheinbar gang und gäbe sind. Die Namenskonventionen sollen sich strikt nach westlichen Standards richten. Zahlen und spezielle Zeichen werden somit konsequenterweise gar nicht erst zugelassen.

Cineastische Anfängerhilfen

Neue Wege will Aion auch hinsichtlich der Anfängerhilfen gehen. Während sich Konkurrenzprodukte oft mit umständlichen und trockenen Hilfetexten begnügen (die eh keiner liest), bietet man hier kurze Videos, die alle wichtigen Themen des Spiels anhand von Beispielszenen erläutern. Etwa 20 bis 30 solcher filmischen Veranschaulichungen sollen Newbies den Einstieg erleichtern und die häufigsten Anfängerfehler vermeiden helfen.

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Schick siehts aus, die Steuerung wird noch überarbeitet.
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Ins selbe Horn stößt man darüber hinaus mit der Anpassung der primären Fortbewegungsmechanik. Statt den Avatar per Klick in der Gegend herumkurven zu lassen (wie in Korea üblich), wird man bei uns für die Steuerung des Alter Egos per Default wie gewohnt auf WASD zurückgreifen. Unter Beta-Testern soll dies laut NCsoft eines der meistgeforderten Features (gewesen) sein.

Doch auch inhaltlich hatte man noch einiges zu zeigen. So präsentierte man die Dredgi-Instanz, die man später mit einer Gruppe von fünf Spielern betreten wird. Dort trifft man jedoch nicht nur auf die gefürchteten Belaur, sondern auch auf Spieler der feindlichen Fraktion. Das daraus resultierende PvEvP-Gameplay soll für mehr Abwechslung sorgen und den Aufenthalt im Dungeon noch spannender gestalten. Interessant ist ferner, dass man in allen Instanzen noch eine besondere Punktewertung hochtreiben kann.

Farmen Adé...endlich

Je höher der erzielte Punktestand, desto bessere Gegenstände können erbeutet werden. Diese Punkte wird man sich auf unterschiedliche Arten verdienen, beispielsweise durch eine besonders effiziente oder flotte Spielweise. Die Individualisierung der Spielfiguren soll auch durch eine Erweiterung des Stigma-Systems vorangetrieben werden.

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Bald zeigt sich in der Open Beta, was es taugt.
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Das Stigma "advanced" soll eine weitere Diversifizierung der Charakterklassen ermöglichen, sodass sich die Spieler bzw. ihre Figuren spielerisch besser voneinander abgrenzen können. Wer will schon als Kopie einer Kopie rumlaufen? Richtig ...

Fleißige Sammler dürfen ihre kostbaren und hart erspielten Rüstungssets übrigens via Schatztruhe an alle ihre Charaktere weitergeben, was zumindest teilweise doppelt- und dreifache Absolvierung spezieller Missionen bzw. Grinding verhindern könnte.