Einst erfüllte die Stimme der Hexe Zelata den Thronsaal Conans mit weisem Rat. Doch verklungen und vergessen sind schon ihre Worte der Vernunft wie ein Flüstern im Wind, denn alsbald zog es sie fort. Fort, in die wilden Lande fern der Zivilisation, in der lange Zeit ihr Schweigen mit der Stille der unberührten Weite im Einklang herrschte. Und so trägt im MMORPG Age of Conan die östliche Grenze Aquilonias ihren Namen: Die wilden Lande der Zelata.

Aber nun stört etwas die Ruhe, fegt sie hinfort, lässt sie flüchten, dem morgendlichen Nebeln über den Wassern gleich. Fremde Stimmen, die Schläge von Werkzeugen auf Holz hallen in dem vor dem grausamen Winter geschützten Tal wieder. Kleine Siedlungen, Bollwerke der im MMORPG spielbaren aquionischen Kultur, entstehen und stoßen doch schnell an ihre Grenzen. Denn der Versuch den wilden Landen die Fesseln der Zivilisation anzulegen, schlägt fehl. Nemedianische Soldaten aus dem Osten, nach Blut gierende schwarzen Bestien und hünenhafte Grols zerschmettern Dörfer, wie Träume der aquionischen Siedler, lassen sie verzweifelt in der letzten 'Trutzburg' Tesso Zuflucht suchen.

Der Hass der Vertriebenen entflammt indessen allerdings in die falsche Richtung. Einem einzelnen Funken im Gras gleich flüstern erst einige wenige den Namen der vermeintlich Schuldigen, aber dann greift er wie eine Feuersbrunst auf den Chor der anderen über: Einzig und allein die Hexe Zelata habe das Unheil gegen sie heraufbeschworen.

Und doch schweigt sie nur, während die sechs neuen Screenshots zu Age of Conan in der gamona-Galerie bereits die Sprache des Krieges sprechen - in den wilden Landen der Zelata.

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