Zwei Wochen hatte der neue Game Director von Age of Conan seit Dienstantritt Zeit, sich Gedanken über die Zukunft des Barbaren-MMOGs zu machen. Jetzt wendet sich Craig Morrison in einem ausführlichen Brief an die Community und macht einen Rundumschlag:

"[...]kann ich heute bestätigen, dass wir aktiv an einer Möglichkeit arbeiten die Server zusammenzuführen, sowohl in Europa als auch in Nord Amerika."

Details zur Verschmelzung der Welten sowie ein ungefährer Zeitpunkt sind allerdings noch nicht bekannt. Außerdem spricht Morrison in seinem Brief darüber, dass man die Bedeutung von Gegenständen im Spiel anheben wolle. Derzeit ist es möglich, die Werte und Fähigkeiten eines Charakters durch Gegenstände um 25 % zu verbessern - auf 50 % Steigerung will man langfristig kommen und orientiert sich damit offensichtlich doch in Richtung der anderen MMOGs am Markt.

Recht weit vorangeschritten ist man offensichtlich mit der noch immer fehlenden DX10 Funktionalität. Die will man nach dem nächsten Gameplay-Update endlich auf die Testserver aufspielen. Weniger erfreulich sind allerdings die Nachrichten für Fans von Clankriegen:

"Das "Herrschaft" Konzept wird in eine interne Designrunde zurückgezogen.[...]Dieses Gebiet ist, so glaube ich, der Schlüssel zum Erfolg eines jeden MMO und deshalb auch ein Gebiet, in dem wir wirklich großes Leisten wollen. Das bedeutet wir werfen lieber nochmal einen zweiten Blick darauf, wie wir das am Besten erreichen können."

Hoffentlich lässt der zweite Blick nicht zu lange auf sich warten, denn wie Morrison schon richtig erkannt hat, könnte dieses Konzept der Schlüssel zum Erfolg sein.

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