"Erwartungsgemäßes Fortsetzungsgeplätscher, das die Erfolgsformel von Teil 1 verbreitert, ausdünnt und mit Kaka-Klamauk zustellt. Ein Monsterhit, aber klar doch!" - Martin Beck

„Zweiohrküken“ ist deutsches Mainstream-Kino mit Erfolgsgarantie, aber ohne Überraschungen. Die alltäglichen Befindlichkeiten des Paares aus Teil eins, Ludo und Anna, sind kinotauglich in Szene gesetzt worden und traben mit abgeschwächter Romcom-Aura geradewegs zum erwartungsgemässen Happy End. Was macht es da schon, dass der Film viel zu lang ist, vor Klischees nur so strotzt und mehr als einmal auf klamaukige Abziehbilder zurückgreift?

Mastermind Til Schweiger versteht Mainstream als nettes Massengaudium und hat zumindest seine finanziellen Hausaufgaben mit Auszeichnung bestanden: „Zweiohrküken“ verbreitert die Pinselstriche von „Keinohrhasen“ zu einer satten Wandbürste und streicht die Fortsetzungswohnung in allen Trendfarben der blockbustenden bloß-kein-Anspruch-Akademie.