Im kommenden Buch We Don't Need Roads von Caseen Gaines werden einige interessante Details rund um den Film Zurück in die Zukunft aufgegriffen. Unter anderem geht es um Eric Stoltz, der ursprünglich in die Rolle von Marty McFly schlüpfte, bevor er von Michael J. Fox ersetzt wurde.

Zurück in die Zukunft - Details zum damaligen Wechsel des Hauptdarstellers

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Eric Stoltz als Marty McFly.
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Das Thema ist nicht ganz so unbekannt, doch das Buch geht noch einen Schritt weiter und nennt gleich mehrere Gründe für den Abgang von Stoltz. Regisseur Robert Zemeckis war der Ansicht, dass er einfach nicht den benötigten Humor vermitteln konnte.

Universal-Chef Sid Sheinberg soll nur widerwillig zugestimmt haben, Stoltz mit Michael J. Fox zu ersetzen. Doch Stoltz konnte nicht nur den Humor nicht richtig vermittelt, er sorgte am Set offenbar auch für eine trübe Atmosphäre. Er selbst sah sich als Method Actor - am Set wollte er nur mit Marty angesprochen werden, selbst wenn die Kameras nicht liefen. Er reagierte gar nicht erst, wenn er mit seinem richtigen Namen angesprochen wurde.

Biff-Darsteller Tom Wilson war zudem nicht sonderlich gut auf Stoltz zu sprechen, was durch die bekannte Cafeteria-Szene entstand. In dem Film kommt es zwischen Biff und Marty zu einer Auseinandersetzung. Stoltz ging hier zu weit und wandte zu viel Kraft an, wodurch Wilson verletzt wurde.

Lea Thompson, die in dem Film Lorraine spielt und mit Stoltz befreundet war, ist der Ansicht, dass es einfach nicht der richtige Film für ihn war. Die Macher suchten einen Komiker, er aber war keiner, auch wenn er im richtigen Leben lustig sei.

Dass Stoltz nicht so beliebt am Set war, zeigte die Reaktion, als Zemeckis dem Team verkündete, dass der Schauspieler ersetzt wird. Die schlechte Nachricht war, dass man einen großen Teil des Films noch einmal drehen müsse, da man den Darsteller ersetzt habe. Doch das Team zeigte sich nicht verärgert, jemand soll sogar gerufen haben, dass das doch gar keine schlechte Nachricht wäre.

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