„In einer Welt, in der die Toten ins Leben zurückkehren, hat das Wort Probleme nicht mehr die Bedeutung wie früher.“, grummelt Dennis Hopper in George Romeros vierter Zombieepisode „Land of the Dead“ – nach Farmer- und Kaufhaus und stickigem Militärbunker zogen die Untoten hier schließlich gleich durch ganz Amerika, um die Welt mit ihrem Hunger nach Menschenfleisch zu erobern.
Romero, der geistige Urvater aller lebenden Toten, hat mit seinen Dead-Filmen nicht nur ästhetisch die Prinzipien des Genres festgelegt. Selbst in betont unernsten Slapstickverneigungen halten sich blutjunge Filmemacher über 40 Jahre nach der „Night of the Living Dead“ noch an dessen Regeln.
Wunderbar inszenierte und ideenreiche Horrorkomödie - selten hatte man mit Zombies so viel Spaß.FazitSo auch im neuesten Lebende-Tote-Abenteuer, in dem die Zombieseuche, analog zur Schweinegrippe durch BSE hervorgerufen, die Erde gänzlich erfasst hat: „United States of Zombieland“ ist der von Chaos und Zerstörung dominierte Schauplatz der Apokalypse. Nur wenige Überlebende streifen durch das Land, auf sich gestellt oder in kleinen Gruppen führen sie einen Kampf ums Überleben. Und das bedeutet nicht nur die Beseitigung dutzender gieriger Zombies, sondern auch die Suche nach allmählich verfallenden Lebensmitteln. Logisch.
Haudegen Tallahassee möchte zu gerne den Titel "Zombiekiller des Monats" erhaschen.In „Zombieland“ gelten demnach strenge Regeln. 33 an der Zahl hat der Computer-Nerd Columbus (Jesse Eisenberg) aufgestellt, um sich im Paradies der Untoten zurechtfinden zu können. Angefangen hat es beim World-of-Warcraft-Zocken, als ihn das hübsche Nachbarsmädchen ganz plötzlich auf den Leib rücken wollte – seit dieser ersten Erfahrung mit dem anderen Geschlecht kämpft sich Columbus durch ein von Zombiehorden überwandertes Heimatland, um seine hoffentlich noch nicht infizierten Eltern zu finden. Getreu Regel Nummer 17: Don’t be a hero.
Auf seiner, man beachte den Namen, Entdeckerreise trifft der junge Angsthase Columbus auf den mürrischen Cowboy Tallahassee (Woody Harrelson in einer sanftmütigen Parodie seiner „Natural Born Killers“-Rolle) und ein cleveres Schwesterpärchen, das die beiden Kerle ordentlich in Schach hält. Gemeinsam mit der attraktiven Wichita (Emma Stone) und der kleinen Little Rock (Abigail Breslin, die sich erfolgreich von ihrem nervigen „Little Miss Sunshine“-Image gelöst hat) machen sich die vier schließlich auf in einen Vergnügungspark – warum bei aller landesweiten Totengräberstimmung nicht ein wenig Achterbahnfahren?
Gar nicht gut für die DPS: Columbus wird unsanft beim World of Warcraft-Spielen unterbrochen.„Zombieland“ ist so etwas wie die US-amerikanische Antwort auf Edgar Wrights „Shaun of the Dead“. Wie dieser versteht er es, die Regeln des Genres zu hinterfragen und nichtsdestotrotz einzuhalten, zwischen augenzwinkernder Hommage und eigenständigem Horrorspaß zu balancieren, und bei allen Referenzen und Bezügen nicht zum bloßen Zitat zu verkommen: Regisseur Ruben Fleischer versteht es vorbildlich, eigenständige und nicht völlig überzeichnete Figuren in ikonische Bilder einzubetten, die nicht bei jeder Gelegenheit banaler Ironie erliegen.
Regie: Ruben FleischerGenre:Komödie, HorrorFilmstart: Darsteller:Woody Harrelson, Abigail Breslin, Jesse Eisenberg, Amber Heard, Bill Murray
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Shaun of the the dead geht richtig surival horror mit schwarzen humor und hat am schluss mehr horror als zombieland denkt an die szene in der bar als sie dem typ die gedärme rausreissen ^^
Zombieland ist ein Roadmovie mit action horror einlagen und schwarzem humor.
er hat seine guten action einlagen auf der autobahn im supermarkt mit dem banjo und dann auf dem rummel. und er versucht die slow mo und schnellen kamera schwenks von shaun of the dead nachzumachen paar mal schafft er es auch.
aber er hat ne andere thematik halt und deshalb ist er gleichgut aber nicht besser.
besonders weil shaun of the dead überhaupt solche filme wie zombieland möglich gemacht hat weil er das genre der horror komödie geschaffen hat davor gabs halt nur ernste horror filme.
Und das eigentlich geile an der Anfangsszene ist der Zeitraffer in Verbindung mit dem tallica-Stück... das passt einfach nur wie der "Baseballballschläger aufs Auge"...
Trailer werden extra synchronisiert, meist lange vor dem Film, da kommt es oft vor, dass dabei noch andere Sprecher benutzt werden oder andere Abweichungen entstehen.
ehrlich gesagt, finde ich zombieland noch besser. aber das ist ja nur meine meinung ;)
Bei dem Trailer hat der zombieland Protagonist aber eine andere Stimme als im Film...? Oo
Dennoch ganz tolle Unterhaltung wie immer man es nennen mag. Ob ungeschnitten oder nicht spielt hier quasi keine Rolle.
hab ihn heute gesehen, das war aber die ungeschnittene Version - sonst hätte es auch nur halb so viel Spaß gemacht
Ich bin jedenfalls dennoch schon sehr gespannt auf den Streifen.
Ungeschnitten ab 16. :)
Fand den aber auch recht zahm...
Und die Cameo ist epic. Einer der besten Filme dieses Jahres,
meiner Meinung nach.
1.Satz "Land of the Land" => heißt wohl "land of the dead"
erst vorgestern gesehn.