Drehbuchautor Simon Kinberg erklärte in der aktuellen Ausgabe von Total Film, warum in der Filmumsetzung des 1981er X-Men-Comics Days of Future Past von Chris Claremont und John Byrne statt Kitty Pryde nun Wolverine in die Vergangenheit geschickt wird.

X-Men: Zukunft ist Vergangenheit - Warum Wolverine in die Vergangenheit reist und nicht Kitty Pryde

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Im Film wird Wolverine in die Vergangenheit geschickt
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in der Vorlage zu X-Men: Zukunft ist Vergangenheit von Regisseur Bryan Singer ist eigentlich die junge Mutantin Kitty Pryde diejenige, die von den X-Men in die Vergangenheit geschickt wird, um die Schrecken, die in der Zukunft auf die X-Men warten, zu verhindern. Doch die Filmemacher entschieden sich dafür, Kitty Pryde durch Wolverine zu ersetzen. Drehbuchautor Simon Kinberg erklärte in einem Interview mit Total Film, warum das so ist:

"Wir entschieden uns aus vielerlei Gründen dafür. Einige davon sind offensichtlich und andere sind etwas differenzierter, warum wir Wolverine in die Vergangenheit zurückversetzen", so Kinberg. "Ein Grund ist der, dass er der Protagonist der Reihe ist, und für das Massenpublikum auch den wahrscheinlich beliebtesten Charakter darstellt."

Der größte Grund sei aber der gewesen, dass es, rein logistisch gesehen, einfacher erschien, Hugh Jackmans Wolverine in die Vergangenheit zu schicken, da der Charakter des Wolverine schließlich nicht altere. Das sei bei Ellen Page und Kitty Pryde eben nicht der Fall gewesen.