In der aktuellen Jubiläumsausgabe des Empire-Filmmagazins sprachen Regisseur Bryan Singer und Drehbuchautor Simon Kinberg über X-Men: Zukunft ist Vergangenheit.

X-Men: Zukunft ist Vergangenheit - Regisseur Bryan Singer und Drehbuchautor Simon Kinberg sprechen über das Sequel

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Die Mutanten sehen sich einer düsteren Zukunft gegenüber
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Das britische Filmmagazin Empire feiert 25-jähriges Jubiläum, und zur Feier gibt es eine limitierte Auflage mit 25 verschiedenen X-Men-Covern. Doch das ist nicht alles, neben Production Designer John Myhre, der über das Design der Sentinels sprach, haben auch Regisseur Bryan Singer und Drehbuchautor Simon Kinberg etwas zu erzählen.

Die allererste Frage bezieht sich sogleich auf das Ende von The Wolverine: Weg des Kriegers. Wer den Film also nicht nicht gesehen hat und sich nicht spoilern lassen möchte, möge den folgenden Absatz überspringen:

SPOILER

Wie kann es sein, dass Wolverine in den Zukunfts-Szenen von X-Men: Zukunft ist Vergangenheit über Adamantium-Klauen verfügt, wenn er sie in The Wolverine: Weg des Kriegers doch verloren hat? Laut Regisseur Bryan Singer kann Magneto "die Klauen wiederherstellen."

SPOILER ENDE

Wie man bereits weiß, wird Anna Paquin als Rogue leider keinen Auftritt mehr im Film haben, da ihre Sequenz der Schere zum Opfer fiel. Dennoch hat sie ein Cover bei der aktuellen Empire-Jubiläumsausgabe. Das liege daran, dass der Schnitt ihrer einzigen Sequenz nicht bedeute, dass man sie gänzlich nicht mehr im Film sehen werde, so Singer. "Außerdem hoffe ich, dass man die Sequenz auf DVD bringen wird, da sie einfach wundervoll darin war. Sie ist ein wichtiger Teil der X-Men-Familie. Ich freue mich sehr, dass sie dennoch eines der Covermotive auf der Jubiläumsausgabe des Empire verbleibt."

Kinberg erklärte, dass die Sequenz die Spannung aus dem Film und vor allem aus der Haupthandlung genommen habe, weswegen man sich entschied, sie herauszunehmen.

Da bereits feststeht, dass nach X-Men: Zukunft ist Vergangenheit direkt mit X-Men: Apocalypse weitergemacht werden soll, haben Singer und Kinberg auch hierzu etwas zu sagen.

"Eine Sache, die mich interessiert, ist die Vorstellung altertümlicher Mutanten", so Singer. "Was würden die Menschen von vor Tausenden von Jahren ohne den Nutzen der Wissenschaft denken, was die Mutanten wären? Und weitaus wichtiger, für was würden sich die Mutanten von vor Tausenden von Jahren halten? Götter? Titanen? Engel? Dämonen? Und wenn solche Mutanten vor Tausenden von Jahren existiert haben, was wurde aus ihnen? Hat jemand überlebt?"

"Age of Apocalypse war eines meiner Lieblingsgeschichten", so Kinberg. "Es fühlt sich wie eine Geschichte an, die sich stark und auf dramatische Weise auf viele unserer Lieblingscharaktere auswirken kann. Wir glauben, dass es sich wie eine gänzlich von Zukunft ist Vergangenheit unterscheidet. Da ist ein völlig unterschiedlicher Gegenspieler, und die Charaktere werden sich emotional unterschiedlich verhalten."

Apocalypse, der am 27. Mai 2016 erscheinen soll, werde sich auch eher wie ein Sequel zu Erste Entscheidung verhalten. So finde die Geschichte kurz nach Erste Entscheidung statt.