Ian McKellen und Patrick Stewart, die in der X-Men-Reihe die Rollen von Magneto und Prof. X innehaben, sprachen in einem Interview darüber, wie es war, mit ihrem jüngeren Selbst zu arbeiten.

X-Men: Zukunft ist Vergangenheit - Ian McKellen und Patrick Stewart sprechen über Zukunft ist Vergangenheit

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Im kommenden X-Men: Zukunft ist Vergangenheit trifft nicht nur die ältere X-Men-Generation auf ihr junges Ich aus der Vergangenheit, sondern auch die alte Riege der alten Trilogie auf die Neuen aus X-Men: Erste Entscheidung. In einem Interview mit The Wall Street Journal sprachen Ian McKellen, der Magneto spielt, und Patrick Stewart, der Prof. X verkörpert, darüber, wie die Dreharbeiten mit Michael Fassbender und James McAvoy, den Darstellern ihrer jüngeren Version, verliefen.

Auf die Frage, ob sie ihre Darbietung in irgendeiner Weise an die Spielweise ihrer jüngeren Kollegen angepasst haben, antwortet McKellen scherzhaft, "Nein, es ist ihre Aufgabe, sich uns anzupassen." Auch Stewart stimmte zu, "Wir waren zuerst da."

Während Magneto in X-Men: Zukunft ist Vergangenheit nicht auf sein jüngeres Ich treffen wird, darf Prof. X seiner jüngeren Version gegenübertreten. "James und ich werden uns nicht nur von Angesicht zu Angesicht gegenübertreten, sondern nahezu Nase an Nase", so Stewart. "Als wir diese Szene drehten, war es James erster Drehtag bei diesem Film, und es war mein letzter Tag. So sagte ich also Goodbye zu X-Men, und er sagte Hallo."

"James hat alles gesehen, was ich gemacht habe, ich habe alles gesehen, was er gemacht hat. Er portraitiert eine gewisse Zeit in Chalres Xaviers Leben, die sich grundlegend von der Zeit unterscheidet, in der ich in den letzten drei Filmen lebe, und wir haben das einfach ausgespielt. Ich glaube, wir beide haben uns immens darauf gefreut, diese Szene zu drehen", ist sich Stewart sicher.

Während also Patrick Stewart diese eine besondere Szene mit James McAvoy genoss, die wahrscheinlich eine Schlüsselszene im Film sein wird, haben sich Ian McKellen und Michael Fassbender nie über ihre Rolle des Magneto unterhalten.

"Ich denke, er hat es sehr deutlich klargestellt, dass er sein eigener Magneto sein wollte, der in die Natur der Geschichte und in seinen Charakter hineinpasst", so McKellen. "Und Regisseur Bryan Singer macht es eindeutig nichts aus, dass wir, also Fassbender und ich, uns nicht wirklich ähneln, obwohl sie ein Poster herausgebracht haben, auf dem unsere Gesichter miteinander kombiniert werden. Man schaut es sich schon zweimal an und denkt sich, 'Oh mein Gott, ich wusste gar nicht, dass ich so gut aussehe', und dann erkennt man, dass der gutaussehende Bereich nicht von einem selbst stammt, sondern von Fassbender."