Der Kinofilm "X-Men Origins: Wolverine" steht unter keinem guten Stern. Dabei sah zu Beginn alles so gut aus. Der Regisseur und die Schauspieler waren mit ihrem Ergebnis äußerst zufrieden und die Fans zerrissen sich vor Vorfreude. Doch mit der geleakten Version im Internet traf Wolverine der erste Tiefschlag, das Studio befürchtet Verluste in Millionenhöhe.

Doch „Wolverine“ stand wieder auf, zeigte seine Klingen und setzte alles dran, den Täter zu erwischen. Zu allem Überfluss schrieb im Anschluss auch noch ein Journalist von Fox-News anhand der geleakten Version eine Filmkritik. Aber auch da zeigte Wolverine seine Stinkekralle und zog unbeirrt weiter in Richtung Ruhm und Ehre.


Doch jetzt das: 20th Century Fox hat sich entschieden, die Kinopremiere in Mexiko am kommenden Donnerstag auf ein noch unbekanntes Datum zu verschieben. Grund dafür ist der Ausbruch der Schweinegrippe. Aufgrund dessen schließen beinahe alle Kinos im Lande, um Infektionen zu vermeiden. Erst wenn die Schweinegrippe eingedämmt und die Lage unter Kontrolle ist kommt eine Kinopremiere in Frage.

Die Schließung der Kinos ist nur eine der Maßnahmen, die vom Bürgermeister Marcelo Ebrard veranlasst wurden. Bars und Restaurants sollen folgen, um so Menschenansammlungen zu unterbinden und eine Ansteckung unwahrscheinlicher zu machen. Schulen und öffentliche Verkehrsmittel haben ihren Betrieb bereits eingestellt.

Eine Verschiebung von X-Men Origins Wolverine könnte 20th Century Fox erneut mehre Millionen US-Dollar an Einnahmen kosten, denn in Mexiko kamen die X-Men-Filme stets gut an. So spielte „X-Men 3“ in Mexiko satte 16 Millionen US-Dollar ein. Man kann Wolverine nur viel Glück wünschen, dass ihm auf seinem Weg in die Kinos nicht noch mehr Steine in den Weg gelegt werden, sonst lässt er sich noch zu Dingen hinreißen die nicht nett sind.