In einem ausführlichen Interview sprach Produzent Simon Kinberg über die neuen Mutanten in X-Men: Apocalypse und darüber, wieso er sich ausgerechnet für sie entschieden hat.

X-Men: Apocalypse - Alle neuen Mutanten und warum sie ausgewählt wurden

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/4Bild 1/41/4
Oscar Isaac als uralter Mutant Apocalypse
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

X-Men: Apocalypse wird mit einem Cast aus talentierten Neulingen und etablierten Hollywoodstars aufwarten und zahlreiche Mutanten bieten. Darunter Charles F. Xavier a.k.a. Prof. X (James McAvoy), Erik Lensherr a.k.a. Magneto (Michael Fassbender), Raven a.k.a. Mystique (Jennifer Lawrence), Hank McCoy a.k.a. Beast (Nicholas Hoult), Peter / Quicksilver (Evan Peters), Alex Summers a.k.a. Havok (Lucas Till) sowie die neuen Mutanten En Sabah Nur a.k.a. Apocalypse (Oscar Isaac), Betsy Braddock a.k.a. Psylocke (Olivia Munn), Jubilation Lee a.k.a. Jubilee (Lana Candor), Warren Worthington III a.k.a. Angel (Ben Hardy), Ororo Munroe a.k.a. Storm (Alexandra Shipp), Scott Summers a.k.a. Cyclops (Tye Sheridan), Jean Grey (Sophie Turner) und Kurt Wagner a.k.a. Nightcrawler (Kodi Smit-McPhee).

Doch wieso hat er sich für den im Jahr 1983 angesiedelten Film für diese neuen / alten Mutanten entschieden? Darüber sprach Produzent Simon Kinberg in einem ausführlichen Interview:

Apocalypse:

Der 3000 v. Chr. in Ägypten geborene Mutant En Sabah Nur ist der älteste und mächtigste Mutant überhaupt. Es war also nicht schwer, sich für den größten X-Men-Film von allen für ihn zu entscheiden. Und die Wahl für den Darsteller fiel schnell auf Oscar Isaac.

"Er war unsere erste Wahl", so Kinberg. "Als wir über Apocalypse zu sprechen begannen, befanden wir uns noch bei der Arbeit zu Zukunft ist Vergangenheit und wir sprachen darüber, wer die Leinwand übernehmen könnte und diese trotz Michael Fassbender, Jennifer Lawrence und all den anderen Darstellern dominieren könnte. Wir hatten das Gefühl, dass er und Magneto eine intensive Beziehung haben könnten, also brauchte es jemanden, bei dem man das Gefühl hätte, dass er und Michael Fassbender gleichauf sein könnten."

Oscar Isaac habe genau das Talent, wonach das Kinberg und Singer gesucht haben. Und was die ägyptische Herkunft anbelange, hatten sie bereits überlegt, die Rolle mit einem nicht-weißen Darsteller zu besetzen. Eine Aussage, die besonders angesichts der aktuellen Boykottaufrufe in Bezug auf die Oscar-Verleihung 2016 von Bedeutung ist. Isaac, der guatemaltekischer Abstammung ist, war also auch in dieser Hinsicht die perfekte Wahl, auch wenn er nicht ägyptischer Herkunft sei.

X-Men: Apocalypse - Alle neuen Mutanten und warum sie ausgewählt wurden

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/4Bild 1/41/4
Apocalypse und seine Gefolgschaft
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Für Apocalypse wirkt die Welt von 1983 wie eine extrem militarisierte, vernetzte Welt voller falscher Idole, mit einer selbstzerstörerischen Tendenz und es liege an ihm, sie davon zu befreien. Dazu schare er eine Gruppe an Mutanten um sich, die vier Reiter der Apocalypse. Eine seiner Fähigkeiten sei es nun mal, die Kräfte eines Mutanten zu verstärken und ihm zu neuen Leistungen zu verhelfen. Allerdings sei Apocalypse keine körperliche Form, so Regisseur Bryan Singer. Er sei eine Art Energie und bewege sich von Körper zu Körper im Laufe der Jahrhunderte. Doch die größte Macht sei seine Fähigkeit, andere zu überzeugen.

Die junge Generation:

In erster Linie drehe sich die Geschichte zwar um Apocalypse, doch das Team wollte auch eine neue junge Generation an Mutanten einführen, die jungen Versionen bereits etablierter Mutanten der Originaltrilogie. Jean Grey, Cyclops, Storm waren also schnell gefunden.

"Für mich ist die Geschichte von Cyclops und Jean Grey stark mit denen von Prof X und Mystique gebunden", so Kinberg. "Prof. X ist zu Beginn des Films eine Art Vaterfigur für sie und Raven ist der ultimative Anführer. Es muss sich alles thematisch und emotional miteinander verbinden."

Psylocke:

Nachdem sie also das Team hatten, waren die Entscheidungen für die weiteren Mutanten mehr optisch geprägt. "Welche Charaktere würden wir gern sehen? Haben sie Kräfte, die man noch nie zuvor gesehen hat? Von welchen Charakteren würde man gern die junge Version sehen? So begannen wir die Lücken zu schließen."

So sei auch Olivia Munns Psylocke hinzugekommen. "Psylocke war eine relativ späte Ergänzung des Drehbuchs und des Films. Bryan Singer und ich waren in Montreal und hatten das Gefühl, dass wir einen anderen Reiter brauchen und so gingen wir durch die unterschiedlichen Reiter der Apocalypse durch. Wir wollten einen weiblichen Charakter und wir haben uns schnell für Psylocke entschieden. Und wie es der Zufall so wollte, befand ich mich ein oder zwei Wochen später in Los Angeles und wir führten das Casting für Deadpool durch. Ich traf mich mit Olivia Munn für einen Charakter in Deadpool, der am Ende nicht der richtige für sie war, aber wir dachten uns, 'Wir müssen in Kontakt bleiben. Sie muss in der X-Men-Welt dabei sein.'"

Die Reiter der Apokalypse:

Mit Fassbenders Magneto und Munns Psylocke standen also bereits zwei Reiter der Apocalypse fest. Nun überlegten sie sich, wer wohl der coolste Charakter wäre und vor allem auch, wer würde die perfekte Kombination ergeben. Am Ende fiel die Wahl auf Angel und Storm.

X-Men: Apocalypse - Alle neuen Mutanten und warum sie ausgewählt wurden

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/4Bild 1/41/4
Michael Fassbenders Magneto ist einer der vier Reiter der Apocalypse
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

"So wie ich und Bryan Singer zusammenarbeiten, geht es mehr um die Thematik und die Charaktere als um die Geschichte und das Spektakel", versichert Kinberg. Es drehe sich mehr darum, wie sich die Charaktere einander bedingen.

Die gesamte Konzept-Phase habe bereits zwischen neun Monaten und einem Jahr gebraucht, bis Kinberg und sein Team das Grundgerüst für X-Men: Apocalypse beisammen hatten.

Synopsis

Seit Anbeginn der Zivilisation wurde er als Gottheit verehrt. Apocalypse (Oscar Isaac), der erste und mächtigste Mutant des Marvel-X-Men-Universums vereinte die Kräfte anderer Mutanten und wurde sowohl unsterblich wie auch unbezwingbar. Nach Tausenden von Jahren wieder erwacht, desillusioniert ihn die Welt, die er vorfindet und so versammelt er ein Team mächtiger Mutanten um sich, darunter auch ein entmutigter Magneto (Michael Fassbender), um die Menschheit zu säubern und eine neue Weltordnung zu erschaffen, mit ihm an der Spitze. Als das Schicksal der Welt am seidenen Faden hängt, muss Raven (Jennifer Lawrence) gemeinsam mit Professor X (James McAvoy) ein Team junger X-Men anführen, um ihren größten Erzfeind zu bezwingen und die Menschheit vor der totalen Auslöschung zu bewahren.

X-Men: Apocalypse startet voraussichtlich am 19. Mai 2016 in den Kinos.

X-Men: Zukunft ist Vergangenheit - X-Men – Vom Comic zum Film

Klicken, um Bilderstrecke zu starten (77 Bilder)

Aktuellstes Video zu X-Men: Apocalypse

X-Men: Apocalypse - Finaler deutscher Trailer3 weitere Videos