Eigentlich war die Produktion "ready to go", die Dreharbeiten sollten bald beginnen, aber nun hat Paramount Pictures David Fincher den Stecker gezogen bei seinem Sequel zu World War Z.

World War Z war trotz der problematischen Produktion ein Kinohit

Anfang 2017 hatte David Fincher sein Interesse bekundet, die Regie bei Paramount Pictures' World War Z 2 zu übernehmen. Zuvor war erst J.A. Bayona (Jurassic World: Das gefallene Königreich) abgesprungen, da man ihm nicht genügend Zeit zur Vorbereitung ließ. Fincher selbst wollte das Sequel kleiner gestalten und sich ganz auf einen Mann und seine Familie konzentrieren, die im weltweiten Zombie-Chaos zu überleben versuchen, hieß es. Das wäre das komplette Gegenteil zu Marc Forsters World War Z gewesen. Sein Film, basierend auf Max Brooks' Operation Zombie: Wer länger lebt, ist später tot, hatte eine enorm problematische Produktion erlebt, war am Ende weit über dem geplanten Budget und konnte nur durch aufwendige Nachdrehs "gerettet" werden. Trotzdem entwickelte sich der Film wohl auch aufgrund des damaligen (2013) Zombie-Craze zum Kinohit mit weltweit über 540 Millionen Dollar an Einnahmen.

Doch offenbar war Paramount Pictures die aktuelle Entwicklung bei World War Z 2 doch zu ähnlich dem Erstling, denn das geplante Budget für einen "kleinen Film" soll Gerüchten zufolge sogar weit über den 190 Millionen Dollar für Forsters Film gelegen haben. Fincher soll auch nicht gewillt gewesen sein, von seinem Standpunkt abzuweichen. Kurz bevor die Dreharbeiten in fünf verschiedenen Ländern nun beginnen sollten, haben die Verantwortlichen den Stecker gezogen: Fincher ist raus. Dennoch könnte das Projekt noch immer fertiggestellt werden - mit einem kleineren Budget und einem anderen Regisseur, wie ursprünglich angedacht.