Bislang war es nur ein Gerücht. Nun hat Regisseurin Patty Jenkins auf der CinemaCon bestätigt, dass Wonder Woman 2 in den 1980er-Jahren spielen wird.

Wonder Woman tanzt demnächst zu Eurythmics und Co.

Zur Zeit läuft die wichtigste Film-Messe der Kino- und Filmindustrie in den USA: die CinemaCon im Ceasars Palace in Las Vegas. Alles, was Rang und Namen hat, stellt dort die kommenden Blockbuster Hollywoods vor. Und direkt von dort gibt es nun neue Informationen zu Wonder Woman 2, dem Sequel zum wohl einzigen wirklich gelungenen Film innerhalb des DC Extended Universe.

Bereits Ende vergangenen Jahres gab es das Gerücht, dass die Story dieses Mal zur Zeit des Kalten Krieges während der 1980er-Jahre spielen soll. Nun soll Regisseurin Patty Jenkins während der Präsentation von Warner Bros. bestätigt haben, dass dies das tatsächliche Setting sein wird. Eine gute Entscheidung, denn das, was Wonder Woman unter anderem ausgezeichnet hat, war das frische und im Superhelden-Genre selten genutzte Setting vor dem Ersten Weltkrieg. Das Sequel nun im Kalten Krieg anzusiedeln, dürfte Jenkins wieder viel Gestaltungsfreiheit geben. Außerdem sind die 80er-Jahre noch immer recht in sowohl in Sachen Musik als auch im Styling. Außerdem dürfte das ein sehr gutes Direktduell zwischen Marvel und DC sowie Disney und Warner Bros. geben, denn auch Captain Marvel wird in den 80er-Jahren mit einem weiblichen Superhelden im Mittelpunkt spielen.

"Ich mag die Vorstellung, jemanden auf eine große Reise zu schicken, bei der eine noch größere Frage beantwortet wird", so Patty Jenkins. "So wird es laufen. Aber dieses Mal ist sie Wonder Woman. Sie ist hier und sie ist vollkommen. Von Anfang an wird es also diese große Superhelden-Präsenz geben und all den Spaß und auch eine neue Liebesgeschichte sowie ein paar neue und unglaubliche Charaktere, auf die ich mich bereits freue, die sich völlig von den anderen aus dem ersten Film unterscheiden werden", versprach Jenkins den Fans im Dezember vergangenen Jahres.

Rückkehr von Steve Trevor?

ACHTUNG! Spoilergefahr: Ein weiteres Detail ist die Rückkehr von Chris Pine als Steve Trevor. Das ist zwar bisweilen noch ein Gerücht, aber sollte er tatsächlich zurückkehren, Trevor starb bekanntlich in Wonder Woman, dann wäre es ähnlich wie in der Wonder-Woman-Serie möglich, dass Pine den Sohn von Trevor, Steve Trevor Jr., spielt.

Für Jenkins, aber auch für Warner Bros. steht und fällt das gesamte DC Extended Universe mit Wonder Woman 2. Bis dato konnte keiner der anderen Filme überzeugen, weder in Sachen Kritiken, bei den Fans wie auch an den Kinokassen. Die Hoffnungen ruhen zwar auch noch auf James Wans Aquaman, der ebenfalls auf der CinemaCon behandelt wurde, und Matt Reeves Batman, aber andere Filmemacher wie der Marvel-erfahrene Joss Whedon haben bereits kapituliert.