Eine Gruppe "besorgter UN-Mitarbeiter" hat eine Online-Petition gestartet, bei der sie die Ehrenbotschafter-Rolle Wonder Womans infrage stellt, da sie zu sexistisch ausgelegt sei.

Ist Wonder Woman zu sexistisch ausgelegt?

Die Vereinten Nationen, engl. United Nations (UN), haben vor wenigen Tagen den DC-Charakter Wonder Woman an ihrem 75. Geburtstag zu ihrer Ehrenbotschafterin für die Stärkung von Frauen und Mädchen ernannt. Ganz damit einverstanden waren aber nicht alle, denn einige angebliche "Mitarbeiter der Vereinten Nationen" haben eine Online-Petition gestartet, um diese Entscheidung rückgängig machen zu lassen.

Wonder Woman ist ein Pin-up-Girl

Ihre Begründung hierfür: "Wonder Woman wurde vor 75 Jahren entwickelt. Obwohl die Absicht ihrer Schöpfer darin bestand, dass Wonder Woman eine starke, unabhängige Kriegerin mit feministischer Botschaft darstellen sollte, handelt es sich in der Realität bei der aktuellen Darstellung des Charakters um eine großbrüstige, weiße Frau mit unmöglichen Proportionen, kaum bekleidet mit einer schimmernden, entblößenden Rüstung mit der amerikanischen Flagge und kniehohen Stiefeln - die Epitome eines Pin-up-Girls", heißt es dazu auf der Seite.

Es sei daher alarmierend, dass die Vereinten Nationen ein derart übersexualisiertes Bild von einer Frau zu ihrer Ehrenbotschafterin ernennt - ausgerechnet für die Rechte von Frauen und Mädchen - zu einer Zeit, in der weibliche Bürger immer mehr objektiviert würden.

Die Petition konnte die Ernennung zwar nicht verhindern, erreichte mit knapp 2500 Unterzeichnern von 5000 eine nicht geringe Menge. Was meint ihr? Stimmt ihr überein oder war das mal wieder ein unsinniger "Trigger"?

Wonder Womans Abenteuer beginnt voraussichtlich ab dem 23. Juni 2017 in den Kinos.