In einem Interview sprach Wonder Woman-Darstellerin Gal Gadot über den Moment, als sie erfuhr, dass sie die Superheldin spielen würde und was sie über die Fans dachte, die sie für zu dünn und ihre Brüste für zu klein befanden.

Wonder Woman - Gal Gadot über Comic-Fans: Sie sagten ich sei zu dünn und meine Brüste zu klein

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Gal Gadot wird erstmals in Batman v Superman: Dawn of Justice als Wonder Woman auftreten
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Erst hieß es, dass der Streifen ein Sequel zu Man of Steel werden sollte, dann war es ein Duell Superman gegen Batman, dann kam auf einmal Wonder Woman hinzu und schließlich wurde daraus Justice League Light. Die Rede ist von Zack Snyders Batman v Superman: Dawn of Justice. Mittlerweile weiß man, dass es kein direktes Man of Steel-Sequel wird. Das richtige Sequel Man of Steel 2 wird irgendwann nach 2020 folgen.

Doch besonders Wonder Woman konnte die Aufmerksamkeit der Comic-Nerds auf sich ziehen, denn als verkündet wurde, dass sie von Gal Gadot verkörpert werden soll, fühlten sich einige Fans doch auf den Schlips getreten. Schließlich sei Wonder Woman in ihren Augen kein Hungerhaken.

"Sie sagten, ich sei zu dünn und meine Brüste seien zu klein", so Gadot. Doch das sei an ihr abgeperlt. Als sie jünger war, habe sie die Kritik verletzt, doch gerade in Bezug auf die Amazone Wonder Woman sei das in ihren Augen unangebracht. "Die wahren Amazonen hatten nur einen Busen, damit sie nicht beim Bogenschießen gestört wurden. Von daher wird es also nicht so wie bei den echten Amazonen. Wir versuchen immer alle glücklich zu machen, aber das können wir nicht."

In Israel, ihrer Heimat, habe man sie sogar gefragt, ob sie an einer Essstörung leide. "Sie sagten, mein Kopf sei zu groß und mein Körper sei wie ein Besenstiel. Das macht mir nichts aus, das ist nur leeres Gerede. Ich verstehe, dass das, was ich tue auch bedeutet, ausgesetzt zu sein. Und ein Teil davon bedeutet, in der Kritik zu stehen."

Die Rolle der Wonder Woman sei ihr bedeutend wichtiger als all die Kritik. Schließlich sei es eine einmalige Gelegenheit, eine Superheldin zu verkörpern. Schließlich sei sie die Verkörperung einer starken Frau.

"Ich traf eine Menge Leute aus der Industrie in Los Angeles. Sie fragten mich immer, was meine Traumrolle wäre. Und ich konnte sie nie definieren. Ich habe immer geantwortet, dass ich eine Frau spielen will, die stark ist und eine Inspiration für Emanzipierung der Frau darstellt. Ich möchte kein Mädchen in der Not spielen, die gerettet werden muss. Ich mag es nicht, wenn Frauen in Filmen als Opfer dargestellt werden. Ich dachte mir immer, dass, wenn ich eine Botschaft übermitteln könnte, es die von der starken Seite einer Frau sein sollte, die brenzlige Situationen meistern kann."

Und diese Rolle und Möglichkeit habe sie nun mit Wonder Woman.

Der voraussichtliche Kinostart für den Wonder Woman-Solofilm ist der 17. Juli 2017.