Es ist das wahrgewordene Schlaraffenland, wo Milch und Honig wie Flüsse durch die Landschaft fließen. An ihnen laben sich Wassermelofanten, Flamangos, Bananostrauße, Tacodile, Moskitoasts und gigantische Frittantulas, deren Spinnennetze aus köstlichem Käse bestehen. Erdbärchen sondern Marmelade ab und Salzgurken haben kleine Mini-Zwiebeln zum Haustier... Was nach einem Paradies aus köstlichen Naschtierchen klingt, entspringt jedoch einem wildgewordenem FLDSMDFR (sprich: Flitzem-deför).

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Ihr versteht nur „Bahnhof“? Dann schaut doch mal aus dem Fenster! Es ist nämlich wieder „Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“. Also spannt die Regenschirme auf, wenn ihr Hunger habt und beißt herzhaft in das, was vom Himmel fällt. Doch vorsichtig, diesmal könnte es zurückbeißen!

Wolkig mit Aussicht auf zuckersüße Naschtiere

Flint Lockwood ist davon überzeugt, dass in ihm ein waschechter Erfinder steckt. Mit seinen Erfindungen möchte er unbedingt der Menschheit, in erster Linie den Bewohnern seiner Heimatinsel Affenfels, helfen. Das geht leider oftmals schief und Flint wird von allen verlacht. Bis er eine Maschine erfindet, die aus Wasser feinstes Essen zaubert. Doch die Maschine (genannt FLDSMDFR) gerät außer Kontrolle und so regnet es bald Spaghetti mit Tomatensauce, Cheeseburger und Pommes vom Himmel, bis die ganze Insel eine einzige Essensmüllhalde ist. Doch Flint schafft es, die Maschine abzustellen.

Denkt er. Der zweite Teil des verrückten Animationshits von Sony Pictures Animation startet nur 8 Minuten nach dem Ende des ersten Films. Flint und die Bewohner von Affenfels stehen vor der Müllhalde, als plötzlich Flints großes Idol Chester V, DER Erfinder unter den Erfindern, erscheint und verspricht, die Insel im Nu wieder zu reinigen. Er evakuiert alle Bewohner und bietet Flint einen Job in seiner Erfinder-Firma an. Was Flint nicht weiß: Eigentlich ist Chester V nur hinter Flints grandioser Essensmaschine her, die nun irgendwo auf der Insel verschollen liegt.

Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2 - Für den kleinen Hunger zwischendurch

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Wie im Schlaraffenland: Flamangos und Bananostrauße.
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Als unerwartete Ereignisse die Anzahl von Chesters Angestellten, die nach der Apparatur fahnden, rapide schrumpfen lassen, beauftragt er Flint, nach seinem FLDSMDFR zu suchen. Seine Freundin, die Wetterfee Sam Sparks, und seine Freunde reisen mit ihm zusammen nach Affenfels zurück, das sich inzwischen in einen Dschungel voll fantastischer Naschtiere verwandelt hat.

Hier sind der Fantasie der Macher wirklich keine Grenzen gesetzt. Von Shrimpansen über Flamangos und Tacodilen bis hin zu Nilpfertoffeln und bunten Obst-Vögeln – die Naschtierchen sind herzallerliebst und ideenreich konzipiert. In jeder Ecke des Futter-Urwaldes gibt es etwas Neues zu entdecken, gewürzt mit dem total durchgeknallten Humor, den man schon aus dem ersten Teil kennt.

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Für Lacher sorgen natürlich auch die verrückten Figuren, wie Steve, der sprechende Affe, dessen Herrchen Flint sich sicher ist: „Warte Steve! Ein Dschungel ist nichts für einen Affen!“ Oder der Wachmann, der seinen Sprössling aufklärt: „Sohn, mit gelbem Polizeiband wird nicht diskutiert!“ Und natürlich auch wieder Sam Sparks und ihr Kameramann, Baby Brent sowie Flints Vater Mr. Lockwood, der gefräßigen Salzgurken liebevoll das Fischen beibringt.

Also Cindy… ick wees ja net!

Neu dabei sind Chester V mit seiner Crew und seiner rechten Hand Barb, einer Orang-Utan Dame, die im Deutschen von Cindy aus Marzahn gesprochen wird. Leider eine absolute Fehlbesetzung. Wollte man hier mit dem Promistatus von Cindy punkten, hat man sich damit jedoch ins eigene Fleisch geschnitten. Denn wenn Barb spricht, hört man nicht eine grummelige Animationsfigur, sondern immerzu Cindy aus Marzahn heraus. Und das nervt gewaltig!

Hungrig sollte man sich diesen entzückend irrwitzigen Film nicht ansehen. Mit einer Tüte Popcorn aber auf jeden Fall!Fazit lesen

Mit ihrem penetranten Berliner-Akzent - „icke“, „kennste“, „weeste“ - passt sie absolut nicht in die Rolle und fällt unangenehm störend aus dem Rahmen. Nur weil sie äußerlich zu Barb zu passend scheint, ist sie noch lange keine Idealbesetzung! Aber vielleicht bekommt Barb im dritten Teil ja Mario Barth als Gorilla an ihre Seite, wa?

Alle anderen Rollen wurden glücklicherweise mit kompetenten Synchronsprechern versehen, es sind sogar dieselben wie im ersten Teil, bis auf Sam Sparks, die nun von Palina Rojinski gesprochen wird, deren Stimmenwechsel man aber nicht bemerkt. Somit fällt zumindest Palina positiv, bzw. im Vergleich zum ersten Teil gar nicht, auf. Und das ist natürlich wunderbar.

Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2 - Für den kleinen Hunger zwischendurch

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Flint sieht rot.
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Grafisch orientiert sich der Film am ersten Teil: kunterbunt, verrückt und technisch einwandfrei. Jede Figur hat ihr markantes Aussehen, egal ob der schlacksige Flint mit langer Nase oder die kugelrunde Barb. Auch die 3D-Effekte bringen wieder viel Spaß, auch wenn diese an die sensationellen Effekte des Vorgängers bei weitem nicht herankommen. So gibt es diesmal leider keine durch den Saal fliegenden Hot Dogs und platschenden Spaghetti-Regen, dafür jedoch eine paradiesische Welt in all ihren Facetten und all ihrer fröhlich-bunten Farbpracht zu bestaunen.