Wir wollten aufs Meer - Infos

Rostock in den 1980er. Die Hafenarbeiter Cornelius und Andreas haben nur einen Wunsch: sie wollen einmal aufs Meer hinaus segeln. Doch das ist zu dieser Zeit in der DDR ausgeschlossen. Außerdem führt Cornelius eine heimliche Beziehung zu der Vietnamesin Phuong Mai und will daher nicht negativ auffallen.

Doch Jahre später schuften die beiden immer noch auf dem Land und der Wunsch nach Freiheit wird gigantisch groß. Da bekommen beide die Chance, ihren Traum zu verwirklichen, indem sie mit der Stasi zusammenarbeiten. Diese befürchtet, dass Vorarbeiter Matze flüchten will. Daher sollen die beiden ihn ausspionieren und Bericht erstatten.

Im letzten Moment kommen Cornelius jedoch zweifel und er versucht sich in Matzes Lage zu versetzen. Plötzlich kann er den Kollegen nicht mehr verraten und hält seine Informationen zurück. Als Matze dann trotzdem verhaftet wird, ist Cornelius sofort klar, dass nur Andreas dafür verantwortlich sein kann. Die Freundschaft scheint zu zerbrechen; der Traum vom Meer gestorben.