Kurze Rückblende: Noch bis kurz vor Ende des letzten Jahres schien es nicht sicher, ob 20th Century Fox nicht doch noch auf sein Copyright pochen würde, um der Verfilmung von „Watchmen – Die Wächter“ den Weg auf die Leinwand zu verbieten.

Mancher ahnte schon, dass es sich dabei um mehr als nur pures Beharren auf den eigenen Rechten handeln könnte. Schließlich war das Projekt seit langem bekannt und die Möglichkeit zum Einspruch hätte schon bestanden bevor die durchaus teuren Dreharbeiten beendet waren.


Sei es wie es sei. Warner Bros. Pictures hat es geschafft das Konkurrenzstudio zum Einlenken zu bewegen. Die Fans freut es, den Regisseur Zack Snyder sicher auch, war es doch ein persönliches Anliegen seinerseits, die Vorlage würdig in bewegte Bilder umzusetzen.

Hollywood Outbreak setzte sich nun mit einem der Autoren des Drehbuches zur Verfilmung zusammen, um über die Querelen anlässlich der Rechtslage um die Filmumsetzung von Alan Moores Kultcomic zu sprechen.

Hier das Interview in übersetzter Form. Seid euch sicher: So bald wird David Hayter nicht mehr von Fox zum Essen eingeladen.

"Ich habe für 20th Century Fox schon zuvor gearbeitet und ich war der festen Auffassung, dass sie das Potential haben, den Film zu verbieten, um ihn aus purer Schlechtigkeit und Missgunst selbst zu drehen. Sie sind eine grobschlächtige Bande und haben sozusagen ein paar ethische Defizite.

All diese Zeit, in der man so langsam den Film zu einem ganzen wachsen sah und das unter der Regie eines solch visionären Regisseurs wie Zack Snyder […], all diese Arbeit und dann kommt Fox und sagt: 'Wir verbieten den Film'.

Meine Erfahrung sagt mir, dass sie den Film in Rupert Bunker hätten einschließen können und ihn zum begehrtesten nie gezeigten Kultfilm aller Zeiten machen können, aber ich war überbesorgt. Viele befreundete Produzenten sagten dasselbe wie Alex [Tse, einer der anderen Drehbuchautoren] – nämlich, dass sie nur dem Geld oder was auch immer hinterher sind – aber ich sagte: 'Ja, okay, aber es gibt in diesem Studio noch mehr Hintergründe als nur das Geld und die haben mit Satan zu tun.'"