Schlechtere Publicity kann man sich für einen Film kaum wünschen: Normalerweise werben die Studios nur zu gerne mit "der krassen Erfahrung" die beim Genuss ihres Filmes erlebe oder den "bleibenden Eindrücken". Doch egal wie gut oder schlecht ein Streifen auch ist - mit einem Selbstmord während einer Kinovorführung wird wohl niemand werben.


Ein derart tragischer Vorfall ereignete sich nun bei einer Vorstellung von "Watchmen": Während der Mitternachtsaufführung in einem Kino im US-Bundesstaat Oregon, erschoss sich ein Zuschauer selbst. Die anderen Besucher informierten nach der Vorstellung den Kinomanager, weil sie einen lauten Knall vernahmen, der einem Waffenschuss ähnelte.

Tatsächlich fand man den 24-jährigen kurz darauf in einer der hinteren Reihen mit einer klaffenden Kopfwunde tot auf. Die Polizei schließt äußere Einwirkung aus und behandelt den Vorfall als Selbstmord. Die übrigen Zuschauer waren scheinbar machtlos: Der nächste Besucher saß ganze zwei Reihen von dem Selbstmörder entfernt, aufgrund der Lautstärke war der todbringende Schuss kaum zu hören.