Kann man bei einem Einspielergebnis von astronomischen 56 Millionen US-Dollar noch von einer Enttäuschung reden? Egal wie die Antwort des Durchschnittsbürgers lautet, die erfolgsverwöhnten Studios haben sich von Zack Snyders "Watchmen - Die Wächter" mehr erwartet. Die Erwartungen hingen wohl auch von Snyders Vorgängerwerk "300" ab, welches in der ersten Woche mit 70,9 Millionen Dollar aufwartete.
Dabei muss allerdings bedacht werden, dass "Watchmen - Die Wächter" aufgrund seiner Überlänge nicht so oft hintereinander im Kino gezeigt werden konnte wie die „THIS IS SPARTAAA!“-Stilikone "300". Immerhin beläuft sich die Spielzeit der epischen Comicumsetzung auf stolze zwei Stunden und vierzig Minuten.
Die Adaption der in Comickreisen zu echter Berühmtheit gekommenen grafischen Novelle von Alan Moore und Dave Gibbons konnte vor allem ein 17-34 jähriges männliches Publikum begeistern. Wohl aufgrund der Sex- und Gewaltszenen tat sich der Film schwer, seine Zielgruppe in einem breiteren Bevölkerungsspektrum zu finden. Trotzdem konnte der Film mit der drittbesten Eröffnungswoche im März und der fünftbesten Eröffnungswoche für einen Film mit dem amerikanischen R-Rating in der gesamten Geschichte des Kinos aufwarten.





















Der Stoff ist einfach nichts für den "normalen" Kinogänger wesshalb ich die Kritik am Einspielergebnis als Kompliment sehe.
Der Directors Cut kommt aufjedenfall in die DvD Sammlung
Muss mich allerdings accessoire anschließen. Hatte vor dem Film noch NIE auch nur ansatzweise von dem Comic gehört der ja von vielen als "Der beste Comic aller Zeiten" bezeichnet wird bzw von einigen ja eher als Graphic Novel :-P