Shawn Levy wird die Videospieleverfilmung zu Naughty Dogs Uncharted-Reihe verantworten. Und der Filmemacher weiß auch schon ganz genau, wie er das anstellen will.

Uncharted (Film) - Regisseur Shawn Levy: Warum Videospieleverfilmungen bislang versagt haben

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/9Bild 1/91/9
Fans der Uncharted-Reihe dürfen aktuell mit Chloe Frazer und Nadine Ross auf Artefaktenjagd gehen
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Bislang ist nur Tom Holland als Darsteller für Regisseur Shawn Levys Videospieleverfilmung nach einem Drehbuch von Action-Spezialist Joe Carnahan bestätigt. Fest steht auch, dass sich die Verfilmung auf einen jungen Nathan Drake konzentrieren wird, den Holland darstellt. Darin stellt die Verfilmung schon mal den größten Unterschied zur Videospielereihe von Naughty Dog her, denn dort spielte man einen jungen Nathan Drake nur in Rückblenden, auch wenn diese in Uncharted 4: A Thief's End eine zentrale Rolle übernahmen.

Für Regisseur Levy, der als Produzent mit Stranger Things Erfolge feierte, kommt das nur recht, denn seiner Meinung nach müsse sich die Kino-Adaption eines Videospiels grundsätzlich von der Vorlage unterscheiden, um eigenständig funktionieren zu können. Und dieses Ziel das hätten alle Verfilmungen bislang verfehlt.

Mehr Charaktertiefe

"Nun, zunächst haben wir als Fans alle, wie ich finde, mindestens in den letzten 15 Jahren bloße und direkte Verfilmungen gesehen. Mir ist nicht bekannt, dass auch nur eine davon funktioniert hat", so Levy. "Entweder sind sie schlecht oder sie sind durchschnittlich und immer noch erfolglos. Ich will nicht einfach nur eine Live-Action-Variante der Sequenzen inszenieren, die wir bereits in den Spielen gesehen haben. Ich will Actionsequenzen, die ähnlich verwegen daherkommen, aber noch nicht Inhalt der Spiele waren. Des Weiteren denke ich, dass man sich nur dadurch von der Vorlage unterscheiden kann, wenn man tiefer in die Charaktere eintaucht. Egal ob Sully, Drake, Elena oder Chloe - das ist im Übrigen keine Bestätigung, dass sie im Film sein werden - als Regisseur denke ich, dass es meine Pflicht ist, tiefer und differenzieter in die Charaktere einzutauchen. Das ist es, was ein Film braucht, um filmisch zu wirken."

Was meint ihr? Wird es Levy gelingen?