Manch einer beschwert sich ja gern darüber, dass die Transformers-Reihe von Krachbumm-Regisseur Michael Bay keinerlei Substanz besäße. Keine Story, nur Explosionen. Dem kann abgeholfen werden, denn in Transformers 5 wird es gleich zwei Storylines geben.

Ein Transformers mit einer Storyline, nein, gleich mit zwei Storylines? Das muss dann wohl das Ergebnis des unglaublichen Kreativteams bestehend aus Akiva Goldsman (A Beautiful Mind, I Am Legend), Christina Hodson (Shut In, Remake von Auf der Flucht), Andrew Barrer & Gabriel Ferrari (Ant-Man), Robert Kirkman (Walking Dead-Schöpfer), Jeff Pinkner (Lost, The Amazing Spider-Man 2), Zak Penn (The Incredible Hulk, Pacific Rim 2), Art Marcum & Matt Holloway (Iron Man), Lindsey Beer (Remake von Nummer 5), Ken Nolan (Black Hawk Down), Geneva Robertson-Dworet und Steven S. DeKnight (Daredevil) sein.

Dieses Team arbeitet aktiv mit den Produzenten Steven Spielberg, Lorenzo di Bonaventura und Michael Bay zusammen, um das Transformers-Universum zu erweitern und mit Spin-offs auszustatten. Und um das mit dem nächsten Transformers-Streifen in die Wege zu leiten, hat man sich laut Synchronsprecher Mark Ryan (Lockdown und Jetfire) dazu entschlossen, gleich zwei Storylines parallel zueinander laufen zu lassen - in einem Film - mit Transformers und Explosionen - und Mark Wahlberg.

Auf dem Dunsfold Wings and Wheels Event gab Ryan auch sodann Auskunft darüber, was in Transformers 5 passieren soll. Während Cade Yeager gemeinsam mit den Dinobots und den Transformers mal wieder die Erde retten muss, befindet sich Optimus Prime auf einer geheimen Reise ins Weltall, um eine Alienrasse ausfindig zu machen, die man als Quintessons kennt. Von ihnen erhofft sich Optimus Prime mehr Informationen zum Ursprung von Cybertron. Gerade letztere Storyline könnte gut zu den kürzlichen Gerüchten passen, wonach ein reinrassiger Transformers-Film ohne menschliche Beteiligung als Spin-off geplant sei. Diese zweite Storyline innerhalb Transformers 5 könnte als eine Art Publikumstest fungieren. Die Storyline mit Mark Wahlberg wirkt in dieser Hinsicht ein wenig wie ein Sicherheitsnetz, falls sich das Publikum noch nicht ganz von menschlichen Darstellern trennen möchte.

Ob das Vorhaben funktioniert, das wird sich noch zeigen müssen. Allerdings darf man nicht vor 2017 mit dem Film rechnen.