Wenn man hört, dass drei Freunde sich auf den Spuren eines ominösen Hackers befinden, dann ereilen einen Visionen von Filmen á la „Hackers“; also Bodensatzkino, das man nicht mit dem Stock anfassen will. Aber William Eubanks „The Signal“ ist eine ganz, ganz andere Art Film.

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Die Freunde Nic (Brenton Thwaites), Jonah (Beau Knapp) und Haley (Olivia Cooke) sind fast vom MIT geworfen worden, als ein Hack des geheimnisvollen Nomad ihnen angelastet wurde. Darum sind Nic und Jonah auch heiß darauf, es Nomad heimzuzahlen. Als sie ein Signal ihres Rivalen erhalten, gelingt es ihnen, das bis zu einem Haus mitten in der Wüste von Nevada zurückzuverfolgen.

The Signal - Folgt dem Signal ins Kino – es lohnt sich!

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Der Film läuft am 10.07.2014 in den Kinos an.
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Während Nic und Jonah sich das Haus ansehen, wartet Haley draußen. Die jungen Männer hören einen Schrei und eilen nach hinaus. Haley ist verschwunden, die Ereignisse überstürzen sich und um sie herum wird alles schwarz. Wenig später erwacht Nic in einem von der Außenwelt isolierten Forschungslabor. Er weiß nicht, was mit seinen Freunden oder ihm passiert ist, aber dann tritt ein Mann auf ihn zu, der in einem Schutzanzug steckt. Er möchte mit Nic darüber sprechen, was mit ihm passiert ist – und was für eine Auswirkung das Signal auf ihn hatte ...

Was als nächstes kommt

„The Signal“ erfindet sich immer wieder selbst, von Minute zu Minute, er transformiert sich auf eine Weise, die es im zeitgenössischen Science-Fiction-Kino nur selten gibt. Aber „The Signal“ ist nicht nur ein Genre-Highlight, er ist ein verdammt guter Film, der sich außerhalb gängiger Konventionen bewegt. Er überrascht und macht es unmöglich, das Ende vorherzusehen.

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Dr. Wallace Damon (Laurence Fishburne).
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Die Situation wird dabei immer ungewöhnlicher. Fragen häufen sich, Antworten bleiben lange aus, so dass man teilweise befürchtet, dies könnte die Art Film sein, die eine interessante Prämisse aufbaut, aber dann keinen passenden Abschluss findet oder sich in eine versponnene Erzählweise flüchtet, die keinerlei Antworten benötigt. Aber dem ist nicht so. „The Signal“ wird in seinem Ansatz immer kühner, in seiner Geschichte immer größer, bis hin zu einem Ende, das episch wirkt, obwohl mehr der Phantasie des Zuschauers überlassen wird, als es wirklich zu zeigen.

Nur nicht spoilern

Die Crux, einen Film wie „The Signal“ zu besprechen, ist der Umstand, dass man nicht auf die Überraschungen eingehen darf, dass man sich nicht in der Analyse des Endes ergehen darf, da es dem Rezipienten gegenüber unfair wäre, all die Geheimnisse des Films zu offenbaren.

Intelligente Science Fiction mit großartigen Bildern. Ein Film, dem das gelingt, was es im Kino nur selten gibt: den Zuschauer zu überraschen.Fazit lesen

Das macht es schwer, adäquat darzustellen, warum „The Signal“ ein solch hervorragender Film ist, der nicht nur auf einer narrativen, sondern auch einer metaphysischen Ebene funktioniert.

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Absolut sehenswert!
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Langsam, aber schön

„The Signal“ ist kein Remmidemmi-Film, er nimmt sich Zeit für seine Geschichte und seine Figuren. Notwendige Informationen werden häppchenweise serviert, bis man als Zuschauer ein immer konkreteres Bild davon bekommt, was die eigentliche Auflösung der Geschichte sein wird. Dass der Film in Sachen Effekten noch richtig auftrumpfen würde, lässt er in der ersten Hälfte gar nicht erkennen, aber dann gibt es ein paar Bilder zu sehen, die in ihrer Einfachheit von immenser Schönheit sind.

Die Effekte sind dabei makellos umgesetzt und sorgen für eine Bildgewalt, die am Ende Staunen lässt. Aber nicht nur die Bilder, auch die inhaltliche Tiefe dieser letzten Momente wirkt lange nach. „The Signal“ ist die Art Film, über die man lebhaft diskutieren kann. Die Geschichte, aber auch das Ende wirken nach. So schnell vergisst man diesen Film nicht.