"Verfilmung einer Vorlage von Hunter S. Thompson, seines Zeichens exzessiver Trinker und viel beachteter Autor. Der Film wird seinem Vermächtnis gerecht." - Peter Osteried

„The Rum Diary“ ist ein nicht leicht zu goutierender Film, der speziell in der zweiten Hälfte etwas zerfasert. Der Film folgt hier der Hauptfigur, die mit zunehmendem Alkoholkonsum das Ziel etwas aus den Augen verliert. Es mag sein, dass Fans der Romanvorlage hier jedoch deutlich gnädiger sind beziehungsweise genau das vorfinden, was auch Thompsons Roman auszeichnet.

Bei weitem nicht so irre wie Terry Gilliams „Fear and Loathing in Las Vegas“, aber doch ist dieser Film, in dem Depp gleich Hunter S. Thompson selbst spielt, ein guter Indikator dafür, ob man mit „The Rum Diary“ warm werden könnte. Auf jeden Fall ist es schön, Johnny Depp mal wieder in einer etwas anspruchsvolleren Rolle zu sehen.