Kürzlich wurde bekannt, dass Regisseur Shane Black umfangreiche Nachdrehs bei The Predator verantwortete. Nun ließ er wissen, was getan werden musste.

Der Predator erhält nach fast zehn Jahren endlich wieder einen eigenen Film

Nachdrehs, so ist noch immer die allgemeine Auffassung, sind nie ein gutes Zeichen für den Zustand eines Filmes. Schließlich muss es schon einen enorm gewichtigen Grund für ein Studio geben, weitere Millionen Dollar in die Produktion zu pumpen, mal abgesehen davon, dass es auch eine logistische Herausforderung darstellt, Cast und Crew zu diesem Zeitpunkt - die meisten sind dann in der Regel schon auf einem anderen Set - nochmal zusammenzutrommeln, um weitere Szenen für einen Film zu drehen oder bestehende Szenen abzuändern. Und ein Film, der funktioniert, hat das eigentlich nicht nötig. Daher war die Meldung, dass Regisseur Shane Blacks The Predator umfangreiche Nachdrehs für den dritten Akt nach sich zog, eine überraschende. Der voraussichtlich rund 100-minütige Streifen befindet sich mittlerweile in der Post-Production und Black kam nun mit der Erklärung, was und warum neu gedreht werden musste.

"Als ich das Finale des Filmes sah, das bei Tageslicht spielt, schien es nicht richtig", so Black im Gespräch, "es wirkte nicht furchteinflössend bei Tageslicht. Und die Leute stimmten zu, also haben wir uns darauf konzentriert, das Ganze nochmal bei Nacht zu drehen. Wir haben alles bei Tageslicht genommen und es in die Dunkelheit verfrachtet."

Der Predator, so Black, ist so ikonisch, aber gleichzeitig so bekannt, dass seine Gestalt bei Tageslicht einfach keine Furcht mehr erzeugt. Also ging es darum, das, was er kann und was man allgemein weiß, dass er es kann, so darzustellen, ihn es mit einer solchen Gnadenlosigkeit ausüben zu lassen, dass es wieder furchteinflössend wirkt.

Synopsis

Aus den Weiten des Weltalls direkt in die Straßen einer Kleinstadt: Die Jagd kehrt zurück nach Hause in Shane Blacks explosiver Neuerfindung der Predator-Reihe. Nun sind die gefährlichsten Jäger des Universums stärker, smarter und tödlicher als jemals zuvor, denn sie haben sich mit DNA anderer Spezies aufgewertet. Als ein kleiner Junge aus Versehen ihre Rückkehr zur Erde auslöst, kann nur eine Crew aus Ex-Soldaten und ein verärgerter Lehrer das Ende der Menschheit verhindern.

In Regisseur Shane Blacks Neuinterpretation der Kult-Science-Fiction-Reihe spielen neben Boyd Holbrook noch Trevante Rhodes, Jacob Tremblay, Keegan-Michael Key, Olivia Munn, Sterling K. Brown, Alfie Allen, Thomas Jane, Augusto Aguilera, Jake Busey und Yvonne Strahovski mit.

Deutscher Kinostart von The Predator ist der 13. September 2018.