Im Rahmen der Präsentation des Buchs On Story - Screenwriters and Filmmakers on Their Iconic Films sprach Regisseur Shane Black auch über den aktuellen Stand beim Predator-Reboot.

The Predator - Shane Black: Der neue Predator wird lustig, gruselig und erstaunlich

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Ja, der Predator kann lustig, gruselig und erstaunlich sein
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Zuletzt hieß es, dass Benicio Del Toro aus The Predator ausgestiegen ist. Damit hatte das Reboot seinen ersten mehr oder weniger bestätigten Star verloren. Ihn ersetzen soll Boyd Holbrook, der in der Netflix-Serie Narcos zu sehen war und bald Wolverine in Logan die Stirn bieten darf. Holbrook hat sich für Logan auch ein wenig Muskeln antrainiert, gut möglich also, dass er für The Predator weiter zulegen wird.

Die Predator-Filme waren auch Thriller

Doch die Besetzungsprobleme haben den Drehplan nicht aus der Bahn geworfen, wie Regisseur Shane Black versichert: "Momentan planen wir noch immer, Mitte Februar zu beginnen", so Black. "Ich werde in einer oder zwei Woche nach Vancouver fliegen, um mit der Pre-Production zu starten, also sind wir bereit."

Was den Ton betrifft, so hatte Black bereits in der Vergangenheit immer wieder betont, dass The Predator einen Event-Charakter erhalten, aber dennoch härter und düster werden soll. Aber die Predator-Filme waren für ihn ohnehin nie reinrassige Sci-Fi-Streifen.

"Ich denke, die Predator-Filme waren nie typische Sci-Fi-Filme, indem sie auch Thriller-Elemente beinhalteten. Ich finde, der Film sollte gruselig, lustig, aber ultimativ gesehen auch erstaunlich werden und sich um Dinge drehen, die wir Menschen normalerweise selten zu Gesicht bekommen. Und damit meine ich nicht das Publikum, sondern die Menschen im Film, ich sage nicht, dass der Film etwas wird, was noch niemand zuvor gesehen hat."

Die Darsteller werden an die Originalbesetzung in Predator erinnern

Gute Nachrichten hat Black für Fans des ersten Predator-Films von 1987: Denn offenbar will man eine Truppe casten, die an die Spezialeinheit rund um Major Dutch Schaefer (Arnold Schwarzenegger) erinnert. "Ich denke, es wird interessant werden, eine Gruppe an glaubwürdigen Kerlen zusammenzutrommeln", so Black. "Das Besondere am ersten war, dass man Kerle hatte, die auf gewisse Weise lustig und auf sich selbst bezogen sowie ziemlich tough waren."

Dennoch wolle er einige Änderungen vornehmen, damit es am Ende nicht eine reine Gruppe muskelbepackter und tougher Kerle wird. Und das wiederum bestätigt das angestrebte R-Rating, denn Black konnte die Verantwortlichen davon überzeugen, dass ein PG-13-Predator eine ziemliche Enttäuschung für Fans sein würde.

Und da hat er recht, nicht?

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