20th Century Fox hat wohl Blut geleckt. Nach dem riesigen Erfolg von Deadpool ist The Predator von Regisseur Shane Black nach James Mangolds Wolverine 3 bereits der zweite Blockbuster-Film, den das Studio mit einem R-Rating absegnet.

Zunächst hat Regisseur Shane Black etwas gezögert. Er wusste nicht, ob er das Predator-Franchise in dem Sinne wiederbeleben könne, wie es die Reihe verdient hat. Erst 20th Century Fox' Versprechen, er könne The Predator als großer Big-Bidget-Blockbuster mit R-Rating inszenieren, weckte sein Interesse. Und nun spricht Black bei jeder Gelegenheit über quasi nichts anderes mehr - oder wird auf nichts anderes mehr angesprochen.

R-Rating confirmed?

Tatsächlich wolle er The Predator auch mit Elementen seines kommenden Films The Nice Guys sowie Iron Man 3 anreichern. "Es wird im besten Fall eine Mischung aus verrücktem Abenteuer und mit einem Schuss Noir. Wir versuchen den Predator zu einem Event zu gestalten und dem Film einen frischen Anstrich verpassen."

Laut Black sei das Drehbuch bereits in guter Verfassung. Der nächste Schritt sei das Casting. Die Dreharbeiten selbst sollen im Idealfall noch im November dieses Jahres beginnen.

Und was das R-Rating angeht:

"Ob Deadpool bei dieser Entscheidung geholfen hat oder nicht, das ist eine gute Frage, aber ich schätze, es hat geholfen", so Black. "Eine Bedingung meiner Teilnahme an Predator ist es, dieselbe Freigabe zu erhalten wie beim ersten Film, und der erste Film hatte ein R-Rating. In anderen Worten: Ich will nicht jedes Mal schneiden müssen, wenn der Predator etwas Brutales tut."

Dann erzählt Black von seinem frustrierenden Erlebnis mit dem US-Remake des japanischen Horrorfilms Ju-On - The Grudge, der ein PG-13-Rating besitzt. "Alles, was in der japanischen version gruselig war, war aus der amerikanischen PG-13-Fassung herausgeschnitten."

Das dürfe bei The Predator nicht passieren. Der Film mag zwar viel Action besitzen und soll laut Black auch seinen typischen Humor aufweisen, dennoch sei Horror ein unmissverständliches Element der Reihe. "Ich will keine Kompromisse eingehen, nur um den Film wie ein Eventkino zu behandeln. Abgesehen davon hoffe ich natürlich, dass es auch einen gewissen Popcorn-Faktor besitzen wird. Es ist ein R-Rated-Popcorn-Streifen, was das Beste für mich darstellt."

Und was ist mit Arnold?

Und was Arnold Schwarzeneggers mögliche Rückkehr angeht, sollte er denn mitmachen, was Black zu diesem Zeitpunkt weder bestätigen noch dementieren kann, so werde er ebenfalls einen gealterten Charakter spielen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich dabei um einen gealterten Major Alan 'Dutch' Schaefer handelt, dürfte damit gestiegen sein.

Interessante Randnotiz, Black sprach die Tatsache an, dass die Predators allesamt Jäger sind. Und Jäger brauchen solche, die ihnen die ganzen Waffen bauen. Etwas, das The Predator ebenfalls behandeln soll. Klingt gut?

Der US-Kinostart soll am 2. März 2018 erfolgen. In Deutschland startet der Film am 1. März 2018.