In einem Gespräch verriet Naughty Dogs Creative Director Neil Druckmann (The Last of Us, Uncharted 4), dass es nicht gut um die geplante Verfilmung von The Last of Us stehe, der Film befinde sich in der sogenannten Produktionshölle.

The Last of Us Remastered - Stand der Verfilmung: Produktionshölle

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Mit der geplanten Verfilmung von The Last of Us wird man wohl so schnell nicht rechnen dürfen
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Keine guten Nachrichten für alle, die sich bereits auf eine hochkarätige Verfilmung von Naughty Dogs Superhit The Last of Us gefreut hatten. Wie Creative Director Neil Druckmann in einem Interview mitteilte, befindet sich die Produktion auf sehr wackeligen Beinen. Dabei fing alles so gut an: Im März 2014 verkündete Screen Gems' Präsident Clint Culpepper, dass man gemeinsam mit Naughty Dog und Produzent Sam Raimi an einer Verfilmung arbeite: "Als ich die Qualität der Geschichte sah, wusste ich, dass dieses Projekt ein größeres Publikum als nur die Spieler-Gemeinschaft anziehen würde, und, dass Neil Druckmann das Drehbuch schreiben muss", so Culpepper. "Ich war begeistert davon, dass mich SCEAs Riley Russell direkt mit Neil und Evan Wells in Verbindung brachte, damit ich mein Angebot unterbreiten konnte. Und Sam und sein Team bei Ghost House Pictures werden das perfekte Team abrunden, um dabei zu helfen, Neils Vision auf die Leinwand zu bringen."

Verfilmung steckt in der Produktionshölle fest

Offenbar ist die anfängliche Euphorie der Ernüchterung des Produktionsalltags gewichen. Schlimmer noch: einen Alltag gibt es momentan gar nicht, wenn man Druckmanns Aussage gegenüber IGN glauben darf. Dort teilte er auf Anfrage mit, dass es mit der Verfilmung nicht vorwärts gehe. "Hin und wieder kommen sie vorbei und sagen, 'Hier ist das neue Drehbuch, und das denken wir darüber.' Wir sagen ihnen, was unserer Meinung nach funktioniert, was unserer Meinung nach nicht funktioniert", so Druckmann. "Das ist der Stand der Dinge. Das letzte Mal hieß es, sie hätten einen neuen Drehbuchautoren, aber wir haben schon eine Weile lang nichts mehr gehört."

Zu Beginn hieß es noch, Druckmann müsse das Drehbuch schreiben, wohl, um die Authentizität zu wahren. Doch offenbar ist er entweder ersetzt worden, oder seine Drehbuchfassung wird von anderen Drehbuchautoren laufend geändert.

"Ich weiß, dass ich in einem früheren Interview mitteilte, dass wir bereits Lesungen hatten, dass wir das Drehbuch soweit in Griff hätten, aber dann ist das Projekt in die Produktionshölle geraten, was bei solchen Dingen wohl des Öfteren passiert", gesteht Druckmann. "Seit eineinhalb Jahren wurde nicht mehr daran gearbeitet."

Ursprünglicher Starttermin für den Film war der 30. Juni. 2017. Ob dieser Termin bei diesem Zustand gehalten werden kann, bleibt fraglich.

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