„The Last Airbender? It hopefully is!”, motzte der legendäre Filmkritiker Roger Ebert kürzlich nach dem US-Kinostart. Kein gutes Haar lässt er in seiner Review an „Die Legende von Aang“, wie der Streifen hierzulande heißt – und ist dabei bei Weitem kein Einzelfall. In einem beispiellosen Hetzmarathon zerlegt die amerikanische Presse die Animeverfilmung seit einigen Wochen – „The Last Airbender“ ist damit schon jetzt der Film mit den miesesten Kritiken des Jahres.
Die Fans stört das freilich nicht: Am Startwochenende setzte sich der Film von M. Night Shyamalan souverän an die Spitze der Charts. Nur: Wie „Twilight“ beweist, müssen sich Qualität und Einspiel nicht immer zwingend symbiotisch verhalten.
Was für ein Murks! Peers Kritik für alle, die den Film hassen.
Der kleine Avatar eifert dem großen nach: Legende von Aang ist tolles Fantasykino mit kleinen Schwächen – und dafür umso mehr Potenzial.FazitDa sitzt man dann also als vorinformierter Filmkritiker, wartet auf das sichere Desaster, die große Ödnis, billige Effekte und katastrophale Storylücken. Und wartet. Und wartet. Gleich, so der logische Folgeschluss, geht es los, dann wird diese Animeverfilmung so richtig mies. „Ein langweiliger Misthaufen“, wie die New York Times herausgefunden haben will. Der Blick bleibt dabei gebannt auf die Leinwand fixiert, der mitreißende Soundtrack sorgt für leichtes Kribbeln auf der Haut.
Und wann wird der Film nun so schlecht, wie alle sagen? David freut sich über eine gelungene Szene nach der anderen.Dann die erste Kampfszene – ein leises Staunen durchfährt den Kinosaal. Auf der Leinwand manipuliert der kleine Avatar Aang gerade die Elemente, die Kamera umkreist ihn elegant, fängt die exzellent choreographierten Schlachten ein, dazu brennen tolle Effekte ab. Bestimmt nur ein Zufall: „Die Legende von Aang“ ist zwar unglaublich schlecht – „der größte Fehltritt des Jahres“, wie die Variety weiß – aber ein, zwei kurze Szenen sind dann vielleicht doch gelungen. Oder drei? Eher vier…
Möglicherweise auch vierzig, denn selbst nach über einer Stunde, während sich vor unseren Augen langsam aber sicher ein waschechter Sommer-Blockbuster materialisiert, lässt sich nur schwer ausmachen, was die US-Kritiker derart in Rage versetzt haben könnte. Nun gut, ein Grund, wenn nicht DER Grund, ist mit Sicherheit das maue Schauspiel der Jungdarsteller, die mit Abstand größte Schwäche des Films.
Größtes Manko: Die Jungdarsteller sind sichtlich überfordert.Der völlig unbedarfte Noah Ringer (Aang) etwa, wurde ziemlich offensichtlich nur wegen seiner Taekwondo-Künste gecastet, mit mehr als zwei Sätzen am Stück ist der charismatische Kerl sichtlich überfordert. Als Highlight sticht hier nur „Slumdog Millionaire“ Dev Patel hervor, durchgehend gut ist ansonsten eher die Riege der älteren Darsteller – großes Charakterkino findet der Feinschmecker hier aber nicht. Die „Harry Potter“-Filme – so fair muss man sein – haben das anfangs bekanntlich auch nicht besser gekonnt.
Emotionalere Momente werden erfreulicherweise nicht übermäßig ausgekostet – immer dann, wenn sich zwei Hauptcharaktere bedeutungsschwanger anstieren, Plattitüden um sich werfen oder Gefahr laufen, sich in lauen Dialogen zu verzetteln, hält das exzellente Tempo dagegen. Kurz bevor man genervt weghören möchte, passiert meist gleich wieder etwas Aufregendes. Und Aufregendes hat Regisseur Shyamalan zur Genüge zu zeigen.
Regie: M. Night ShyamalanGenre:FantasyFilmstart: Darsteller:Dev Patel, Jackson Rathbone, Noah Ringer
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Ich weiss nicht ob wir den gleichen film gesehen haben, aber was soll in dem Film "exzellent choreographiert" sein?
Alle Bewegungen die fürs Bendigen eines Elements draufgegangen sind, egal von wem ausgeführt.
Passten von vorne bis hinten nicht zusammen. Aang fuchtelt und dreht sich wie ne prima ballerina und dann kommt irgend wann mal ein Lüftchen.
Oh man, eine lange Armbewegung reicht um einen Windstoß auszuführen. Hat irgend wer mal die Serie gesehen, oder auch nur daran gedacht sie als Vorlage zu benutzen?
Feuerbändiger die ne Kerze brauchen um Feuer zu entfachen, what? Mit ein paar Faustschlägen und Tritte können sie Feuerbälle von sich schießen.
Osai der Kurzhaarige Türke, what? Groß durchtrainiert und lange Haare, eine Respektsperson!
Avatar Rokus Drache kann sprechen, what? Der Drache ist nicht Aangs Jenseitsberater.
Appa hat lange Spinnenfüße, what? Appa hat dicke wuschellige kurze Beine. Und keine ausklappbaren Tentakel mit zittzen.
Eine Geschichte die ohne serien Vorkentnisse keinen Sinn macht, what? Ein Film muss für sich allein stehen, selbsterklärend sein und kann nicht darauf aufbauen das man Vorkenntnisse auf ein Buch, Spiel oder sonst was braucht.
Iroh der mit nem Helm auf seinem Kopf aussieht wie ein Wikinger, what? Von einem alten dicken Philosophen zu einem Kampfstarken Wikinger gemacht - Fail !!!
Und alle Schauspieler in dem Film überhaupt nicht in ihre Rollen passen. Sokker ist wohl der einzigste der halbweg reingepasst hat.
Osais Palast, was hat daran nicht gestimmt, wer hats gemerkt? Richtig, es gab kein Feuer in der nähe. Ich meine keine Fackel oder Kirchenkerzen, nein. Ich meine die Rießen Flammenschlagende brennende Wand!!!
Hat Sokkers turtelei sonst noch jemand ein SW Episode 2 Ende erinnert? Ich schwör ich hätt für nen kurzen moment Anakin gesehn.
Für mich sieht das so aus als hätten wir verschiede Filme gesehen. Anscheinen hatten Sie die Good Edition !
Das was ich gesehen habe war nichts weiter als Geld vor die Säue zu werfen, das nur dazu beigetragen hat das ein zweiter Teil kommt.
mfg
der Oger von neben an
ist einfach nur für die serie gedacht und nicht für ein film ich finds nicht schlecht aber es einfach was
ich fand nur katara und suko besser als alle andere
"Dabei hält sich M. Night Shyamalan schlicht an die Vorlage – die üblichen, kleineren Freiheiten inbegriffen. Für Fans ist das sicherlich ein Genuss..."
Oh, nein. Abgesehen von meiner eigenen Meinung sind entsprechende Blogs und Foren voll von verheerenden Kritiken von Fans der Serie. Mr. Shyamalan hat es geschafft, den Charme der Charaktere und die komplexen Motive der Handlung auf eine hölzerne Abhandlung von Pflichtpunkten einzudampfen. Schade.
Die verbleibenden guten Seiten des Films lassen sich auf gute Kulissenentwürfe, die sich aber auch größtenteils auf die Ideen der Vorlage beschränken. Der kreative Funke der den Film vor dem totalen Absturz rettet stammte von Konietzko und die Martino - die Regie aber, für die Shyamalan verantwortlich war hat dazu beigetragen eventuelle Freudenfeuer platt zu trampeln.
Total verkorkstes Drehbuch - wer das Geschrieben hat gehört ins Gefängnis.
Gehörig verkorste Regie - Shyalaman sollte sich auf seine Arbeit konzentrieren.
Der indische Einfluß - egal ob bei Darsteller oder Symbolik/Ausstattung, es kommt so kein Flair auf.
Darsteller - eine schlechteres Casting konnte es wohl nicht geben, wenns überhaupt eins gab. Alleine Irho entspricht überhaupt nicht dem väterlichen Stil der Serie.
Alles in allem halte ich mich lieber am Zeichentrick, bevor ich mir sowas noch mal antue...
Ich hätte mir hier mehr asiatische Einflüsse, wie auch in der Zeichentrickserie (Kampfstile, Symbole, Ausstattung wie Kleidung ect.) gewünscht.
Im Endeffekt empfinde ich den Film als schwachen Schnelldruff-Abklatsch der hervorragenden Zeichentrickserie und viel zu viel Indie-Style.
ja, aber bei dem Film kann man sich sicherer sein, keinen schlechten, christlichen Hurra-Krieg Mist zu sehen zu bekommen
Wobei ich aber nach der Kritik mir irgendwie die Frage stelle, ob die Ami-Kritiken Sinnvoll sind wenn die die sich nicht mit der Story befasst haben und das nicht miteinbeziehen bzw. noch schlimmer einfach Trittbrettfahrer sind
Ich stehe ja auch auf gute Story, aber was arg komplexes erwarte ich hier nicht.
Die Kämpfe sehen super aus, die schauspielerische Leistung ist gut genug, dass sie mir nicht negativ auffällt.
Manchmal braucht man nicht mehr als das.
ich hab schon bei Peer reingeschrieben, und muss sagen!
Diese "Kritik" gefällt mir deutlich besser, vielleicht auch weil ich so ein Avatar Fan bin, aber lassen wird das!
Ich finde auch, dass die Harry Potter einwände sehr klug eingebaut sind! Ich liebe nämlich die Harry Potters, und wie du schon gesagt hast, der "Stein der Weisen" ist auch nicht gerade ein meisterwerk der Kinokultur!
Es ist ein Triologie, da kann sich noch einiges ändern, wetten, dass der Film ein guter und spannender Film wird, aber die anderen Kritiker sind nur von Shyamalans früheren Filmen "geblendet"?
Ich warte ab und werd mir den Film hundertprozentig anschauen, zudem ich bin 14!
Also kein Kinderfilm bitte ;)
macht eure Hausaufgaben -.-
Avatar sieht zwar so aus und hat auch ein asiatisch angehauchtes Setting, kommt aber immer noch aus Amerika, ist daher als Cartoon/Zeichentrickserie zu verstehen!
Werde als Fan der Serie natürlich reingehen, allein schon um das mit der Umsetzungstreue zu beurteilen, allerdings mache ich mir aufgrund der Trailer keine allzu gute Hoffnung auf den Film XD
Hast du selber Avatar die Serie gesehen und kannst bissl erzählen ob der Film die Serie gut aufnimmt und wiedergibt?
Bis jetzt weiß ich nicht ob mir der Film gefallen soll oder nicht. Die Charaktere wirken in den Trailern nicht so wie in der Serie auf mich. Wenn Sokka im Film der Sarkasmus genommen wird ist das ganze nur halb so komisch... ^^
Zu meinen Vorpostern :
Ja Avatar seine Story war eher mehr mager als Recht und hat nur durch seine Welt und Effekte überzeugt. Trotzdem hat der Film mir gefallen.
Camerons Avatar-Story ist kein bissen "revolutionär". Es ist eine Neuauflage von Pocahontas - nur das hier Aliens niedergemetzelt werden und nicht die Indianer ;)
Ich freue mich ebenfalls auf den Film, auch wenn ich die Serie nur sehr sehr selten bisher gesehen habe, finde ich sie nicht schlecht^^
Außerdem kann man die Filmkritiker betrachten, wie Wertungen beim Skispringen: man streicht da immer die beste und die schlechteste Wertung und nimmt nur die da zwischen.
Außerdem braucht man nicht in jeden verdammten Film eine hintergründige Bedeutungsebene suchen... vor allem nicht im ersten Teil einer Trilogie. Die ersten Teile dienen in der Regel dem Vorstellen der wichtigsten Handlungsträger. Mal davon abgesehen, dass der Film ein Kinderfilm ist.
Zum Avatar-Namensstreit kann ich nur sagen, wie lächerlich das ist. Ich habe den anderen Avatar gesehen und der hat echt kaum Story und da ich ihn nicht in 3D gesehen habe, bin ich auch nicht effektverblendet (wobei man in der 2D-Variante schön sehen konnte, dass der Film von der Optik nur die neue Technik schön in Szene setzen sollte). Der einzig wirklich interessante Aspekt an Camerons Avatar ist die Tatsache, das die Außerirdischen mal die guten und die Menschen die mehr oder weniger bösen waren. Groß als Revolution des Films aufgebauschter Film, aber "nur" gut. Nehmt mal die rosarote 3D-Brille ab.
Nicht wirklich, da es bei Animes andere kriterien gibt und Avatar war keiner.
Ich
Ich werd mir den Film auf jeden fall angucken. Der
War kein Anime!
So ist die Story von Avatar nun mal, da kann man sich doch nicht beschweren das jemand mal Story treu bleibt? Zumal die Story sowieso viel zu groß für nur EINEN Film ist. Hoffe in der Trilogie kommt der erste Teil dann besser zur Geltung
Also freu ich mich einfach auf nen guten Film :)
Ich werd mir den Film auf jeden fall angucken. Der Anime war schon große spitze !