In einem Interview mit dem Hall of Justice Podcast sprach Regisseur Zack Snyder über die Justice League und darüber, wie ihn Watchmen darauf vorbereitet hat.

The Justice League Part One - Wie Watchmen Regisseur Zack Snyder auf die Justice League vorbereitete

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Die Watchmen waren die perfekte Vorbereitung auf die Justice League
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Regisseur Zack Snyder hat mit Man of Steel gezeigt, dass er in der Lage ist, Superhelden für das Kinopublikum neu zu definieren, sprich originalgetreuer umzusetzen. Mit Batman v Superman: Dawn of Justice wird er das von ihm geleitete DC Extended Universe einführen und die Justice League vorbereiten, deren zwei Filme er ebenfalls inszenieren wird.

Vor allem die komplexe Justice League wird ein schwieriges Unterfangen von einem Jahr Produktionszeit und 500 Millionen Dollar Budget. Doch dem sieht Snyder gelassen entgegen, denn er ist bestens vorbereitet. Ein Film half ihm dabei ganz besonders - Watchmen, den viele Kritiker als einen, wenn nicht sogar den besten Superheldenstreifen bezeichnen. Im Hall of Justice Podcast erklärte Snyder nun, inwiefern ihm der Film half.

Watchmen ist die Justice League

"Auf eine gewisse Weise ist Watchmen Justice League", so Snyder. "Es ist wie, wenn man zur Justice League kommt und versteht, was es im Watchmen-Universum bedeuten würde. Es ist wie ein Rückzug, nachdem es zerstört wurde. Eine Art Neuprüfung und Zusammenfügen dessen, was geschehen ist. Das Coole dabei ist, wenn man sich wie ich so richtig mit Watchmen beschäftigt hat, ist es wie eine Bildung, die man sonst nirgendwo erhält, in Bezug auf das Warum der Superhelden und das Warum der Vereinigung von Superhelden. Es ist quasi wie ein Leitfaden für eine Gruppierung an Superhelden."

Dass er sich in diesem Sinne mit den sehr komplexen Charakteren aus Watchmen auseinandergesetzt habe, diene nun auch seinem Verständnis für ihre Existenz in der Popkultur.

Watchmen blieb der Erfolg verwehrt

Interessanterweise war das Drehbuch von Watchmen zu Beginn komplett anders als das Ergebnis, das wir am Ende im Kino kredenzt bekamen. Als man Snyder den Film anbot, spielte die Geschichte noch in der Gegenwart statt in den 80ern und das Ende sollte lustiger Natur sein. Völlig verfehlt. Glücklicherweise erlaubte man Snyder die notwendigen Änderungen, so dass Watchmen am Ende mehr dem Graphic Novel entsprach.

Leider war der Film im Kino ein ziemlicher Flop und spielte bei einem Budget von 130 Millionen Dollar weltweit gerade mal ca. 185 Millionen Dollar wieder ein. Snyder glaubt, das habe wohl auch an der Zeit gelegen. Zu dem Zeitpunkt, als Watchmen in den Kinos lief (März 2009) war das Superhelden-Subgenre noch nicht so etabliert wie heute.

Schade eigentlich, gilt Watchmen doch als eine der besten Comicverfilmungen überhaupt.

Der angepeilte Kinostart für den ersten Teil der Justice League ist irgendwann zwischen Ende 2017 und Anfang 2018. Der zweite Teil folgt dann knapp zwei Jahre später.

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