Eines steht offenbar fest: Justice League wird unter zwei Stunden laufen - das hat Warner Bros.' CEO Kevin Tsujihara angeordnet.

Justice League - Warner-Bros.-Präsident ordnet Laufzeit von unter zwei Stunden an

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Justice League soll eine vertretbare Laufzeit haben
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Es gab ja so einige Berichte von Problemen am Set zu Zack Snyder/Joss Whedons Justice League: Ein erster Rohschnitt soll eine einzige chaotische Katastrophe gewesen sein, mitten im Dreh fiel die angebliche Neuausrichtung weg vom düsteren Christopher-Nolan-Look hin zu massenkompatibleren Marvel-Stil, dann zog sich Regisseur und kreativer Leiter Zack Snyder aus tragischen privaten Gründen zurück und nicht zuletzt sollen die Nachdrehs umfangreicher ausgefallen sein als erwartet. Aber von Laufzeitproblemen kam uns bislang nichts zu Ohren.

Aber genau das soll Warner Bros.' Honcho Kevin Tsujihara offenbar befürchtet haben. Superheldenfilme tendieren ohnehin zur Überlänge. Das spürt der geneigte Kinogänger bei jedem Kinobesuch nicht nur durch den 3D-Zuschlag. Die Filme von Warner Bros. und DC Films setzten dem Ganzen aber regelmäßig die Krone auf: Batman Begins mit 140 Minuten, The Dark Knight mit 153 Minuten, The Dark Knight Rises mit 164 Minuten, Man of Steel mit 143 Minuten und Batman v Superman: Dawn of Justice mit 151 Minuten. Selbst Suicide Squad hat eine Laufzeit von 123 Minuten. Wonder Woman hatte mit 141 Minuten ebenfalls Überlänge. Und besonders bei Dawn of Justice und Suicide Squad war die Laufzeit schmerzhaft zu spüren. Vielleicht mit ein Grund, warum Tsujihara verlangte, dass die Filmlaufzeit zwei Stunden nicht übersteigen dürfe.

Wenn man nun bedenkt, dass Snyder dazu neigt, enorm viel zu drehen und sehr lange Filme zu inszenieren (die Ultimate Edition von Batman v Superman: Dawn of Justice hat eine Laufzeit von 181 Minuten, der Ultimate Cut von Watchmen sogar eine Länge von 215 Minuten), kann man sich auch in Kombination mit Whedons extensiven Nachdrehs vorstellen, dass massiv viele überschüssige Szenen es am Ende nicht in den Kinocut schaffen werden. Wird es also auch hier einen Director's bzw. Ultimate Cut geben? Andererseits würde das bedeuten, dass diese Szenen ebenso in der Post Production überarbeitet werden müssten - eine denkbar teure Angelegenheit. Und es heißt schließlich, dass sich die Produktionskosten für Justice League bereits auf 300 Millionen Dollar belaufen. Der Film wird also einen regelrechten Run brauchen, um den break even zu packen. Dank der Vorarbeit von Patty Jenkins' Wonder Woman aber möglich.

Synopsis

Von seinem neuen Vertrauen in die Menschheit und inspiriert durch den selbstlosen Akt von Superman stellt sich Bruce Wayne gemeinsam mit seiner neuen Verbündeten, Wonder Woman, einer noch größeren Gefahr. Zusammen bemühen sie sich, ein Team aus Übermenschen zusammenzustellen, um gegen diese neue Bedrohung anzutreten. Doch trotz dieser beispiellosen Liga an Helden bestehend aus Batman, Wonder Woman, Auqaman, Cyborg und The Flash ist es womöglich bereits zu spät, den Planeten vor einem Angriff dieses vernichtenden Ausmaßes zu schützen.

Justice League - Warner-Bros.-Präsident ordnet Laufzeit von unter zwei Stunden an

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Wonder Woman hat dem DC Extended Universe einen Momentum verschafft
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Ben Affleck als Bruce Wayne / Batman, Gal Gadot als Diana Prince / Wonder Woman, Jason Momoa als Arthur Curry / Aquaman, Ezra Miller als Barry Allen / The Flash und Ray Fisher als Victor Stone / Cyborg stellen die Justice League dar. Auch Nebencharaktere wie Amy Adams als Lois Lane, Laurence Fishburne als Daily Planet-Chefredakteur Perry White, Diane Lane als Martha Kent, Jeremy Irons als Alfred Pennyworth, J.K. Simmons als Commissioner Jim Gordon, Amber Heard als Mera, Kiersey Clemons sowie Willem Dafoe als Nuidis Vulko werden im Äquivalent zu Marvels Avengers auftauchen. Nach Batman v Superman: Dawn of Justice bleibt nur die Frage offen, was mit Henry Cavill als Clark Kent / Superman sein wird. Steht er erst gegen Ende von den Toten auf oder wird er eine größere Rolle erhalten? Und mit Ciarán Hinds als Steppenwolf ist zumindest einer, wenn nicht der Bösewicht des Films bekannt.

Deutscher Kinostart für Justice League Part One ist der 16. November 2017.