The Interview, die im Oktober in den US-Kinos startende Komödie mit Seth Rogen und James Franco, kommt bei Nordkorea nicht gerade gut an. Das Außenministerium will den Film stoppen und spricht Drohungen aus.

The Interview - Nordkorea sieht in 'Seth Rogen'-Komödie Kriegshandlung

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Wird der Film gestoppt?
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Die negative Einstellung gegenüber den Film kommt nicht von ungefähr, denn darin geht es um den Moderator Dave Skylark (James Franco) sowie dessen Produzenten und besten Freund Aaron Rapoport (Seth Rogen), die beide Diktator Kim Jong-un töten sollen.

Aaron kann ein Interview mit dem Führer von Nordkorea organisieren, doch vor ihrer Reise werden sie von der CIA abgefangen und damit beauftragt, ihn zu beseitigen. Natürlich nehmen beide diesen Auftrag an.

Laut eines Sprechers des Außenministeriums sieht Nordkorea den Film als Kriegshandlung an, die nicht toleriert würde. Er bezeichnet ihn als "unverantwortlichen, provokanten US-Wahnsinn" von "Gangster-Filmemachern".

Ob die Drohungen ernst genommen werden und der Film somit tatsächlich gestoppt wird, bleibt fraglich. Klar ist: in Nordkorea wird der Film zumindest offiziell nirgends zu sehen sein.

Rogen sagte erst kürzlich, dass man vorher viel zum Thema Nordkorea recherchiert habe und sich auch mit Experten der US-Regierung austauschte. Im Trailer wird Nordkorea übrigens als gefährlichstes Land der Welt betitelt.

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