Nordkorea reichte offiziell Beschwerde bei der UNO über die kommende US-Komödie The Interview ein.

The Interview - Nordkorea beschwert sich wegen 'Seth Rogen'-Komödie bei der UN

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Die Macher wollen den Film trotz der Drohungen in die Kinos bringen.
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Denn die Veröffentlichung des Streifens stelle nicht nur eine "Kriegshandlung" dar, sondern ist laut Nordkoreas Botschafter Ja Song Nam auch die "unverhohlene Unterstützung von Terrorismus".

Mit einem Brief wandte er sich UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und fordert darin auf, diesen als offizielles Dokument der UN zu verbreiten. Aufgefordert werden darin die US-Behörden, alles Erdenkliche zu tun, um den Film umgehend zu stoppen.

Schon im vergangenen Monat zeigte sich ein Sprecher des nordkoreanischen Außenministeriums nicht gerade begeistert über die Komödie und bezeichnete diese als "unverantwortlichen, provokanten US-Wahnsinn" von "Gangster-Filmemachern".
In The Interview geht es um den Moderator Dave Skylark (James Franco) sowie dessen Produzenten und besten Freund Aaron Rapoport (Seth Rogen), die beide Diktator Kim Jong-un töten sollen.

Aaron kann ein Interview mit dem Führer von Nordkorea organisieren, doch vor ihrer Reise werden sie von der CIA abgefangen und damit beauftragt, ihn zu beseitigen. Natürlich nehmen beide diesen Auftrag an.

Ob der Film tatsächlich gestoppt wird, bleibt fraglich. Zuletzt sprach der Sprecher des Außenministeriums eine Drohung aus und warnte, dass Nordkorea zum Gegenschlag ausholen werde.