The Imitation Game - Ein streng geheimes Leben - Infos

"The Imitation Game" ist ein Film, der über das Leben von Alan Turing, dem Urvater der künstlichen Intelligenz erzählt. Die Filmadaption basiert auf Andrew Hodges "Alan Turing: Enigma".

Nachdem für Alan Turing die Jugend alles andere als glänzend lief, entdeckt man auf der Universität in Cambridge sein volles Potenzial als brillanter Mathematiker. Dabei stellt sich auch heraus, dass er hochkomplexe Theorien zu den frühen Rechenmaschinen anstellen kann, weswegen der britische Geheimdienst an Turing interessiert ist.

Alan Mathison Turing war ein britischer Logiker, Mathematiker, Informatiker und Kyryptoanalytiker, der von 1912 bis 1954 gelebt hat. Bis heute gilt er als einer der bekanntesten und einflussreichsten Theoretiker der Computerentwicklung und Informatik. Er war Mitbegründer der theoretischen Grundlagen moderner Informations- und Computertechnologie. Während des Zweiten Weltkriegs half er den Alliierten dabei, die deutschen Funksprüche, die über die Enigma verschlüsselt wurden, zu entziffern.

Im Film soll Alan Turing (Benedict Cumberbatch) der Hauptbindeglied einer geheimen Gruppe werden, nachdem er mit Bravour einen Test bestanden hat, der zur Überprüfung seiner Fähigkeiten diente. Mit der Hilfe von Joan Clarke (Keira Knightley) und Hugh Alexander (Matthew Goode) unter der Führung von Stewart Menzies (Mark Strong) und Kommandant Denniston (Charles Dance) soll er die kriegsentscheidenden Informationen bekommen, wodurch die Alliierten schnellere Maßnahmen erlangen können.

1953 entwickelte Turing die ersten Schachprogramme. Die Berechnungen führte er selbst aufgrund mangelnder Hardware aus. Nach ihm sind unter anderem die bedeutendste Auszeichnung in der Informatik, der Turing Award, und der Turing-Test benannt worden.

Alan Turing wurde wegen seiner Homosexualität diskriminiert und im März des Jahres 1952 strafrechtlich verfolgt. Aufgrund einer Hormonbehandlung, die aus einer verurteilten Kastration resultierte, erkrankte Turing an schweren Depressionen und beging etwa eineinhalb Jahre später Suizid. Selbst nach seinem Tod wurde Jahre später trotz gesetzlicher Änderungen keine Begnadigung seitens der britischen Regierung ausgesprochen, obwohl 2009 eine Entschuldigung seitens des Premierministers Gordon Brown ausgesprochen wurde. Ende des Jahres 2013 sprach erst Königin Elisabeth II. ein "Royal Pardon" aus.

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