Quentin Tarantinos neuer Western The Hateful Eight war ursprünglich ein Sequel zu Django Unchained, wie der Regisseur in einem Interview mit David Poland verraten hat.

Nachdem er Django Unchained gedreht hatte, wusste er, dass er keine weiteren Filme mehr rund um Django machen wollte. Dennoch konnte er von der Figur nicht lassen und liebte nach eigenen Angaben die Idee, die Geschichte mit Taschenbüchern weiterzuerzählen.

"[...] Taschenbücher, die die weiteren Abenteuer von Django erzählen oder vielleicht zurück in der Zeit gehen könnten, ein paar weitere Django- / Schultz-Abenteuer. Ich hatte vorher noch keinen Roman geschrieben und ich dachte mir, dass ich einfach versuchen sollte, ein Django-Taschenbuch zu schreiben. Zu der Zeit hieß es Django in White Hell", so Tarantino.

Und dieses Projekt war quasi The Hateful Eight. Statt Samuel L. Jacksons Figur Major Warren in den Mittelpunkt zu stellen, war es Django. Letztendlich änderte Tarantino aber seine Meinung, da die Charaktere sehr rau und schäbig sind und Django nicht so richtig in diese Welt passen würde: "Weil, bei diesen acht Charakteren sollte es keinen moralischen Mittelpunkt geben."

Django war also sozusagen zu gut für die Welt bzw. für die Handlung.

Die Handlung von The Hateful Eight

Wenige Jahre nach dem Ende des Bürgerkrieges in den USA bestehen noch immer Diskrepanzen zwischen Nord und Süd. In dieser verworrenen Epoche fährt eine Postkutsche durch das verschneite Wyoming. Unter den Passagieren befinden sich der Kopfgeldjäger John Ruth (Kurt Russell), der ehemalige Soldat Major Marquis Warren (Samuel L. Jackson) und Chris Mannix (Walton Goggins), der den neuen Sheriffposten in Red Rock bekleiden will.

Als der Schneesturm zu heftig und die Straße dadurch unbefahrbar wird, werden die Reisenden gezwungen, in einer abgelegenen Station Unterschlupf zu suchen. Dort treffen sie auch auf andere Umherziehende, darunter der stellvertretende Ladenbesitzer Bob (Demian Bichir), der alte Südstaaten-Offizier Sanford Smithers (Bruce Dern) und der Revolverheld Joe Gage (Michael Madsen). Das Gefährliche an dieser Situation: Es handelt sich bei den Anwesenden um ehemalige Soldaten, die auf verschiedenen Seiten gekämpft haben. Schnell kochen noch immer bestehende Ressentiments hoch. Die Stimmung gleicht einem Pulverfass und nur ein falsches Wort könnte zu einem Blutbad führen...

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