Regisseur Quentin Tarantino wird seinen Western The Hateful Eight doch noch der Öffentlichkeit präsentieren, nachdem er das ursprüngliche Filmprojekt dahinter einstellte. Der Grund: das Drehbuch tauchte im Internet auf.

The Hateful 8 - Regisseur Quentin Tarantino bringt sein Werk auf die Bühne

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The Hateful Eight wird als einmaliges Event doch noch gezeigt.
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Doch statt The Hateful Eight auf die Leinwand zu bringen, soll es auf der Bühne in Form einer Leseung vorgetragen werden. Schauspieler sollen dann die verschiedenen Rollen verkörpern - welche mit dabei sind, bleibt noch unklar. Es käme aber nicht überraschend, wenn einige der für den Film vorgesehenen Darsteller an der Lesung teilnehmen, wie etwa Christoph Waltz.

Das Event wird schon am 24. April 2014 im Los Angeles County Museum of Art Bing Theater stattfinden. Die Tickets kosten jeweils 200 Dollar. Bezeichnet wird die Lesung als einmalige Veranstaltung, sie soll auch nicht mitgeschnitten oder live übertragen werden. Somit wird The Hateful Eight also offenbar nur ein einziges Mal der Öffentlichkeit vorgetragen.

Die Handlung bringt eine Postkutsche mit einem Schneesturm von ihrem Weg ab, wodurch eine Gruppe misstrauischer und erbarmungsloser Menschen im Nirgendo landet. Darunter befinden sich ein abtrünniger Soldat, zwei konkurrierende Kopfgeldjäger sowie eine weibliche Gefangene.

Angedacht war der Western The Hateful Eight ursprünglich als Tarantinos nächstes Projekt. Bereits im Februar kam das Gerücht auf, dass er doch noch an dem Projekt arbeitet und einen zweiten Drehbuch-Entwurf anfertigt.