Rajko BurchardtMan kann sie kaum noch zählen, die A- und B-Heroen des Actionfilms, die sich in „The Expendables 2“ zur Kollektivklopperei versammeln. Mit Chuck Norris und Jean-Claude Van Damme bügelt der Film innerhalb seines Stunt-Casting-Konzepts zwei der wesentlichsten Missing Links des Vorgängers aus. Jetzt gilt es für den – längst geplanten – dritten Film nur noch DTV-Wampe Steven Seagal vom Videomarkt zu fischen, kleine Rollen für Carl Weathers oder Michael Dudikoff inklusive.
Zu viel des Guten: Die ausgewogene Mischung aus beinharter Action und sanftem Augenzwinkern mag dem zweiten Film nicht mehr recht gelingen.FazitSchon im ersten Teil schien die Liste derer, die noch fehlen, weitaus kürzer als jene, die sich mit großem Enthusiasmus auf die Kinoleinwand zurückspielten. Das irrsinnige Mashup-Konzept der „Expendables“ schürte Fanerwartungen, die vielleicht nur enttäuscht werden konnten: Nicht wenige zeigten sich irritiert vom offenbar nur noch Kraft ironischer Überhöhung möglichen Muskel- und Munitionstheater, während andere Sylvester Stallones Verzicht bedauerten, die klapprige Actiongarde auch entsprechend altmodisch in Szene zu setzen.
Dabei zeigte sich ja gerade im vielleicht nicht immer ganz passgenauen Humor des ersten „Expendables“-Films dessen charmante Bemühung, das Unmögliche möglich zu machen: A- mit weniger erfolgreichen B-Namen zu vereinbaren, den nach seiner Reaganschen Hochphase zersplitterten Actionfilm noch einmal aufzustellen – und letztlich in den gezeichneten Gesichtern abgehalfterter Genreikonen den Glanz vergangener Tage zu spiegeln. Mit großer Wehmütig- und Versöhnlichkeit, aber auch aufrichtiger, handfester Action.
Zu den vielen Stars aus Teil 1 gesellen sich im zweiten auch neue. So wie Chuck Norris.Dass so etwas ohne Ironie heute überhaupt nicht mehr vorstellbar ist, heißt nicht unbedingt, ein derartiges Projekt ohne Ernst zu stemmen. Der selbstbezogene Humor des Films, das Ulkige der einstigen Pos(s)en, vermittelte sich eher im Sinne eines ästhetischen Verfahrens romantisch-romantisch. Umso überraschender, oder eher: bedauerlicher, dass die Selbstkomik in „The Expendables 2“ nun zur flachen Verballhornung gerinnt. Die augenzwinkernden Momente des ersten Films weichen hier dauerhaft humorigem Quatsch.
Chuck Norris betritt den Film nur kurz als Lone Wolf McQuade und erzählt, welch Feinsinnigkeit, einen Chuck-Norris-Witz. Van Damme wiederum hält ellenlange Bösewichtsmonologe, deren parodistische Klugheit einem nicht recht aufgehen mag. Die Recken des Vorgängers hingegen scheinen zu bloßen Wortmeldungen verdammt: Dolph Lundgren gibt nur noch den Clown, Terry Crews und Randy Couture schauen einzig in der Gegend herum.
Der famose Jet Li verabschiedet sich demgegenüber schon nach wenigen Minuten aus dem Film, während Neuzugang Liam Hemsworth als dramaturgische Funktion auf zwei Beinen zügig das Zeitliche segnet. Irgendwann dann stolpert der – selbst im Verhältnis der anderen Botoxbirnen – schlecht gealterte Arnold Schwarzenegger ins Bild und reißt einen „Terminator“-Witz nach dem anderen (gefühlte einhundert „I’ll be back“-Wortspiele), um am Ende vom (merklich deplatzierten) Bruce Willis verbal eins auf die Mütze zu bekommen.
Viel Geballer, nichts dahinter?Den Expendables-Bunch hat Regisseur Simon West („Tomb Raider“) ungleich schlechter im Griff als Stallone im Vorgänger. Rückte dieser der Truppe immer ein wenig zu nah auf den Leib, bleibt West wiederum zu sehr auf Distanz – nicht leicht offenbar, all die Schwergewichte gemeinsam in Szene zu setzen, ihnen ikonische Bilder zu schenken. Auch sonst bestimmt Unübersichtlichkeit den Film: Zu viele Schauplätze, ein mehr als fahriges Drehbuch. Im Mittelteil hängt „The Expendables 2“ dann sogar komplett durch, lediglich zu Beginn und im Finale rummst es kräftig.
Sicherlich, auch die Fortsetzung macht hier und da noch Spaß, lässt große Freude an der Haudrauf-Zusammenkunft erkennen und schenkt immerhin Jason Statham und Scott Adkins einen würdigen Zweikampf. Doch das vergnügliche Überraschungsmoment des Vorgängers ist dahin, die Weiterentwicklung des Konzepts zu widersprüchlich. Der dritte Film wird sich entscheiden müssen, ob er kantige Altmänner-Action mit einem Augenzwinkern oder doch nur ganz großen, sich selbst im Weg stehenden Ulk fabrizieren will.
Regie: Simon West Genre: ActionFilmstart:
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zuviele schlagwörter aufeinander gereit mit übertriebenen angriffen auf die sprüche:"...alle paar minuten ein schwarzenegger spruch"
den film an sich verfehlt...das is ein schnöder action film...bewusst auf dem prinzip
HIRN AUS...ZUSCHAUEN...FREUEN UND LACHEN...DAZU BALLEREI UND GEDÄRM
einfach und effektiv...sowas muss auch mal ab und zu sein
in dem falle...lieber kritiker...das nächste ma lieber ne little pony dvd ausleihen...oda halt sachlich bleiben und nicht zu 100% genau die eigene meinung rein schreiben
ansonsten...anschauen lohnt sich...besonders wenn er auf dvd nächste jahr kommt...zusammen mit teil 1 einen fetten männer abend mit bier und fresssalien
I´ll be back...Yippiehahey Schweinebacke
Mein Gott haben wir uns bepisst vor lachen. Für mich klar Action-Film des Jahres... und dank der starken Cast wohl auch der letzten Jahre. Besser als Teil 1. Der erste war auch toll, der zweite hingegen hat sich, wie es sich für so einen Film wie ich finde gehört, nicht all zu ernst genommen. Eine schöne Parodie auf frühere Actionfilme, in denen die meisten der Cast selbst mitgespielt haben-
9/10
o_O...sorry,...*schlurchz*...bin grad` sowas von enttäuscht,...q_q...das gibt schon mal...*schnief*... im voraus ...einen Punkt abzug. *schneuz*
Die Kritik hier ist völlig überzogen!
Arnold Schwarzenegger reist NICHT alle paar Sekunden einen "Ich bin zurück"-Witz, sondern genau: 2. Und die sind sogar (trotz deutscher Syncro) witzig.
Ja, Chuck Norris erzählt einen Witz bei seinem Auftritt, aber als Randbemerkung: Bei dem hats das halbe Kino vor lachen so zerrissen das die nächste Szene nicht hörbar war vor lauter Lachen.
Das mit Bruce Willis stimmt zum Teil.
Ja, man hätte Ihn besser platzieren KÖNNEN. Allerdings ist es ok so. Nett sind die Dialog-Zusammenspiele von Willis und Schwarzenegger. da kommt es zu paar echt witzigen Dialogen. Vorallem wenn Willis den zweiten "Ich bin zurück"-Spruch kommentiert. Ich hatte Tränen in den Augen...
Also in diesem Punkt: Alles halb so wild wie hier behauptet wird.
Jet Lee hat tatsächlich wenig Screentime, aber die die er hat, die ist super.
Van Damme gefällt mir als Bösewicht nicht so gut. Hätte gefühlt auch aus einem Resident Evil Film sein können und für Umbrella auf jagd gehen können. dafür gibts Abzug.
Stallone & Statham dagegen sind beide in guter Verfassung und spielen ihre Rollen gut. Lundgren & der Rest der Crew ebenfalls. Alle sehr gut besetzt und immer für einen lacher gut.
Im Prinzip gibt es alle paar Minuten etwas zu lachen: dafür gibts Pluspunkte!
Der Gewaltgrad ist auch sehr hoch. Die Intro Sequenz macht sofort deutlich das hier nicht an Blut gegeizt wird.
Story technisch ist der Film kein reisser, aber hier würde ich mit dem selben Maßband messen wie z.B. bei Transformers. Man schaut so Filme nicht wegen "Story". Hier gehts um Actionhelden, Waffen, Gewalt, coole Sprüche und schwarzen Humor. Und davon gibt es reichlich.
Zwei Filmfehler sind mir leider direkt aufgefallen. Aber das macht nichts. Der eine KÖNNTE auch in einem extendet cut aufgelöst werden. Der andere ist allerdings ein Logik-Fehler. Macht nichts, gibts schlimmere.
Wem der erste Teil gefallen hat der wird auch hier seine Freude haben. Ich bin zufrieden, dass war ein super Kinoabend!
Ich vergebe 7 / 10.
Aber
Aber war nett im Kino, habs damals 1 Tag vor der Hochzeit gesehen, mein Mann war freudestrahlend das ICH den unbedingt sehen wollte xD
da kann ich mir vorstellen ^-^
Aber war nett im Kino, habs damals 1 Tag vor der Hochzeit gesehen, mein Mann war freudestrahlend das ICH den unbedingt sehen wollte xD
Naja muss aber nicht heißen dass er in den nächsten Teilen nicht mitspielen kann. Wird für ihn halt ein neuer Charakter erfunden (der Zwillingsbruder/Klon des Bösewichts)
Quaaaatsch.
Was will man bei nem Actionfilm schon spoilern. Mir wird er trotzdem gefallen :)
Er stirbt auch nicht. Er ist nur nach dem Einstieg nicht mehr Teil der Handlung.
Und dass sich Jet Li nach dem Beginn aus dem Film verabschiedet, MUSS man sogar erwähnen - immerhin dürfte es Fans von ihm geben (wie mich), die das wenig erfreuen wird. Und die das besser vorher wissen sollten.