Während in sich abgeschlossene Graphic Novels wie „Watchmen“ oder „300“ als Film gerne extrem vorlagengetreu umgesetzt werden, ist es bei den Superhelden von Marvel und DC anders. Das ergibt sich schon daraus, dass es Hunderte und Tausende Geschichten gibt, so dass die Entscheidung schwer fällt, welche Elemente man in einem Film verwenden möchte.
Christopher Nolan ist kein Regisseur, der einfach adaptieren will, was schon zuvor dagewesen ist. Aber er orientiert sich durchaus an einigen Vorlagen und bezieht aus diesen seine Inspiration.
Abseits der Comics war dies für „The Dark Knight Rises“ Charles Dickens‘ „Eine Geschichte aus zwei Städten“ aus dem Jahr 1859. Aber natürlich standen auch ein paar Batman-Comics Pate. Genauer gesagt sind es drei wichtige Geschichten in der Publikationshistorie des Dunklen Ritters, die vom Film in Teilbereichen widergespiegelt werden.
Die Rückkehr des Dunklen Ritters
Frank Millers Miniserie „Die Rückkehr des Dunklen Ritters“ erschien in den USA erstmalig 1986 (hierzulande dann 1989; mittlerweile gibt es auch eine edle Panini-Neuauflage). Der Autor und Zeichner erzählt davon, wie Batman nach mehr als einem Jahrzehnt im Ruhestand wieder das Kostüm anlegt. Im Comic ist es so, dass er dies tun muss, weil seine alten Feinde wieder aus ihren Löchern gekrochen kommen. Sie wollen das alte Spiel spielen, aber Batman ist daran nicht interessiert. Er sucht nachhaltige Lösungen und tötet den Joker.
Frank Miller ("300", "Sin City") erschuf "Die Rückkehr des Dunklen Ritters.In „The Dark Knight Rises“ gibt es den Joker nicht, aber auch im Film kehrt Batman nach vielen Jahren aus dem Ruhestand zurück. Comic und Film erzählen beide davon, wie Batman als Vigilant von der Polizei gejagt wird. Der erste Auftritt von Batman in Nolans Film erinnert stark an Millers Comic.
Dazu gibt es mit den sogenannten Mutanten eine Fraktion, die Gotham im Chaos versinken lassen möchte. Bürgerkriegsähnliche Zustände ergeben sich. Auch nicht zu vergessen, aber das ist herbes Spoiler-Territorium für „The Dark Knight Rises“, also seid gewarnt, ist das Finale. Im Film kämpft Batman natürlich nicht gegen Superman, aber der Ausgang ist derselbe: der scheinbare Tod von Batman.
Das Niemandsland
1999 gab es in den Batman-Comics ein Großereignis, das mit Haupt- und Trabantenserien 80 Hefte umschloss. Erzählt wurde davon, wie Gotham von einem gewaltigen Erdbeben heimgesucht wird. Die Stadt wurde dabei so verheert, dass die amerikanische Regierung beschied, sie sei nicht mehr zu retten. Evakuierungen wurden durchgeführt, anschließend sprengte man alle Brücken und überließ jene, die ihre Stadt nicht verlassen wollten, sich selbst.
In "Niemandsland" erlangen die Superschurken die Kontrolle über Gotham.Es dauert nicht lange, bis Superschurken und Verbrecher die Stadt unter sich aufteilten. Gotham wurde ein Niemandsland, beherrscht von Warlords. Einige Polizisten unter Commissioner James Gordon blieben zurück, um quasi Krieg gegen die Verbrecher zu führen. Batman fehlt über Monate hinweg, da Bruce Wayne in Washington Lobby-Arbeit betreibt, damit die US-Regierung ihre Entscheidung zurücknimmt. Als er versagt, kehrt er als Batman ins Niemandsland zurück.
Auch in Nolans Film gibt es das Niemandsland, nur dass die amerikanische Regierung hier von Bane gezwungen wird, die Stadt aufzugeben. Wie im Comic ist es im Film auch James Gordon, der mit den restlichen Polizeibeständen versucht, Widerstand zu leisten. Anders als im Comic sind es im Film natürlich nicht viele Superschurken, die sich ihr Teil von Gotham unter den Nagel reißen, sondern Bane (aber: So mancher Schurke arbeitet mit Bane zusammen, wie man bei den Tribunalen sieht).
In Deutschland erschien die „No Man’s Land“-Saga als „Niemandsland“ im Jahr 2000 bei Dino (heute Panini) in Heftform, eine Kollektion gibt es nicht. In den USA wurde die Saga in fünf Tradepaperbacks gesammelt. Seit letztem Jahr erscheint davon eine Neu-Edition.



























Wie kann ich denn spoilern wenn ich den Film selbst noch gar nicht gesehen habe!!? Da möchte ich gerne ne gute Antwort von dir haben.
Aber was reg ich mich auf, offenbar hast du meinen Beitrag gar nicht gelesen, anderst ist deine mehr als dumme Aussage nicht zu erklären...
Natürlich hast du nicht gespoilert, aber ich hasse so verdammt dumme Dramaqueens, die sich in jedem Fred auslassen müssen, der Artikel hat kaum was gespoilert, wtf...
Hier nochmal für dich:
www.youtube.com/watch
Statt John Blake hätte ich den Charakter Richard Blake genannt. Und am Ende hätte er dann eben gesagt "Vielleicht unter meinem Geburtsnamen: Grayson"
Als ausgemachter Marvel-Fan kenn ich mich nun nicht soooo sehr damit aus, aber das wäre doch für Fans ein wesentlich schöneres Ende.
Ansonsten fand ich nur den Kampf der Gangster gegen Cops irgendwie Banane... Beide Seiten haben automatische Waffen und stehen dicht gedrängt, aber getroffen wurde dann nur eine Handvoll Leute. Irgendwie unlogisch.
@ Topic: Was mich hart genervt hat, ist dass "Mein früherer Name war Robin." Es gab nie einen, schon gar keinen Blake, der früher Robin hieß! Das hat mich dann am Ende plötzlich total genervt!
Ach ja, Spoilerwarnung xD
Sag mir wo bitte schön ich gespoilert habe. Hab sogar extra noch geschrieben dass ich den Film noch NICHT gesehen habe und mein ganzer Text daher rein hypothetisch zu betrachten ist.
Wie kann ich denn spoilern wenn ich den Film selbst noch gar nicht gesehen habe!!? Da möchte ich gerne ne gute Antwort von dir haben.
Aber was reg ich mich auf, offenbar hast du meinen Beitrag gar nicht gelesen, anderst ist deine mehr als dumme Aussage nicht zu erklären...
Außerdem hatte ich gestern nacht zu viel Zeit:D
Worüber regst du dich auf? Die Überschrift ist eindeutig ein Scherz, ich glaube kaum dass die Gamona Redaktion geglaubt, dass die Leser nicht wissen, dass Batman einem Comic entstammt.
Abgesehen davon: Spoilerwarnung wäre nicht schlecht gewesen.
Wenn in diesem Text EXPLIZIT das Ende des Filmes verraten wird, setzt doch bitte eine deutliche Spoilerwarnung am Anfang gleich in die Überschrift, dann läuft niemand Gefahr, hineinzurauschen. Natürlich kann man sich selber denken, dass der eine oder andere Spoiler in einem Artikel enthalten ist, welcher die Inspiration zu den Filmen in den Comics sucht.
Aber WENN hier tatsächlich das FILMFINALE verraten wird, MUSS meiner Meinung nach eine GANZ DICKE Spoilerwarnung gleich in die Überschrift... So mitten im Text, das überliest man gerne mal, und im nächsten Satz ists dann auch schon geschehen.
Herzlichen Dank, du hast gerade 10 mal mehr gespoilert als der Text selber....
Das ist nun aber Haarspalterei. Am Ende isser tot.
Gibt es nicht, ich bin auch voll reingerauscht. Das "[...]aber das ist herbes Spoiler-Territorium für „The Dark Knight Rises“, also seid gewarnt[...]" mitten im Text ist für mich nicht deutlich genug, wenn gleich im nächsten Satz das (vermeindliche?) Ende des Films gespoilert wird (ich hab den Film noch nicht gesehen).
Wenn in diesem Text EXPLIZIT das Ende des Filmes verraten wird, setzt doch bitte eine deutliche Spoilerwarnung am Anfang gleich in die Überschrift, dann läuft niemand Gefahr, hineinzurauschen. Natürlich kann man sich selber denken, dass der eine oder andere Spoiler in einem Artikel enthalten ist, welcher die Inspiration zu den Filmen in den Comics sucht.
Aber WENN hier tatsächlich das FILMFINALE verraten wird, MUSS meiner Meinung nach eine GANZ DICKE Spoilerwarnung gleich in die Überschrift... So mitten im Text, das überliest man gerne mal, und im nächsten Satz ists dann auch schon geschehen.