Relativity Media hat zwar Insolvenz angemeldet, das bedeute aber nicht, dass damit auch das Remake zu The Crow gestorben sei, wie Schöpfer James O'Barr auf der Twin Tiers Comic Con in Elmira, NY mitteilte. Man müsse nur ein neues Studio finden.

Auf der Twin Tiers Comic Con in Elmira, NY war auch The Crow-Schöpfer James O'Barr zugegen. Natürlich interessierte es die Anwesenden, wie es um das geplante Remake seines Kultcomics The Crow steht, jetzt da das produzierende Studio Relativity Media Insolvenz angemeldet hat.

"Es ist noch ziemlich aktiv", so O'Barr auf einem Panel von Comicbook. "Das Unternehmen Pressman Films, das die Film- und TV-Rechte an The Crow hält, hatte es an ein Studio namens Relativity lizenziert. Und Relativity hat Hunderte schlechte Filme gedreht und viel Geld verloren und ist nun in finanziellen Schwierigkeiten. Also werden es die Produzenten einfach zu einem anderen Studio tragen, wenn Relativity die Finanzierung nicht auf die Beine kriegt. Es wird geschehen. Ich habe vor einigen Wochen mit Pressman Films gesprochen und sie haben mir mitgeteilt, dass wir es innerhalb von zwei, drei Wochen bei einem neuen Studio unterkriegen werden."

So haben bereits an dem Tag, als Relativity Media Insolvenz anmeldete, bereits mehrere Studios bei Pressman Films angerufen und direkt nach The Crow gefragt. Von daher sei O'Barr zuversichtlich, dass sich ein neues Studio finden lasse. Hoffentlich gehen die Planungen bei einem eventuellen neuen Studio schneller über die Bühne, denn ein Remake ist bereits seit Jahren im Gespräch. Viele Filmemacher und Schauspieler sind seither an Bord gekommen und wieder abgesprungen. Darunter Luke Evans, Jack Huston und Bradley Cooper.

Mit der Richtung des Remakes selbst sei O'Barr aber "sehr glücklich".

Dann wollen wir hoffen, dass sich das nächste Studio spurtet.