Die Realisierung des Remakes zum Filmklassiker The Crow wird immer fraglicher. In den vergangenen Monaten musste das Projekt einige Rückschläge einstecken.

Nachdem The Crow im Juli Jack Huston für die Hauptrolle verlor, meldete das Hollywood-Studio Relativity Media Insolvenz an. Kurz darauf bestätigte Schöpfer James O'Barr immerhin, dass sich der Film weiterhin in Planung befindet und man nur ein neues Studio finden müsse.

Dennoch sieht es äußerst düster aus, laufe man laut Produzent Edward R Pressman doch Gefahr, nun auch noch Regisseur Corin Hardy zu verlieren. Und das wäre tatsächlich ein Schlag ins Gesicht, gilt er doch als das kreative Element hinter dem Film.

Pressman hatte die Lizenz an dem Film an Relativity Media vergeben, während das Studio insgesamt 7 Millionen Dollar investiert hat, um auch potentielle Sequels, Prequels und Remakes zu drehen. Doch allzu lange Zeit hat das Unternehmen dazu nicht mehr, rennt Pressman zufolge schließlich die Zeit davon: in 18 Monaten werden die Rechte wieder zurück an ihn gehen.

Pressman warnt, dass der neue Besitzer des zum Verkauf stehenden Relativity Media wahrscheinlich nicht über die Ressourcen verfügt, um The Crow zu finanzieren. Zwischen 10 bis 12 Millionen Dollar wären dazu nötig, um den Film "auf nicht weniger als 1.000 Leinwände" zu bringen.

Mit einem Einspruch versucht man nun zu verhindern, dass das Projekt gemeinsam mit den anderen Nachlässen von Relativity Media verkauft wird, da eine Umsetzung in diesem Fall nicht für möglich gehalten wird. Außer der jeweilige Interessent könne vertraglich garantieren, dass The Crow im vereinbarten Zeitraum doch finanziert und gezeigt werden kann.

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