So oft wie Ben Affleck versicherte, sich voll und ganz auf seine Batman-Rolle konzentrieren zu wollen, so oft blieb er eine eindeutige Aussage schuldig, ob er tatsächlich darüber nachdenke, das Kostüm an den Nagel zu hängen - auch dieses Mal.

Noch im Sommer dieses Jahres machte das Gerücht die Runde, wonach Warner Bros. und DC Films den Ausstieg / Rauswurf von Ben Affleck als Bruce Wayne / Batman vorbereiten sollten. In einem der kommenden Filme innerhalb des DC Extended Universe soll die Übergabe des Batman-Kostüms an einen Jüngeren vonstatten gehen. Immerhin wird Affleck nach Matt Reeves' The Batman, in dem er definitiv zu sehen sein wird, zwischen 47 und 48 Jahre alt sein - für Hollywood offenbar zu alt für Batman, obwohl genau das als einer der Pluspunkte in Batman v Superman: Dawn of Justice bezeichnet wurde. Die Übergabe des Zepters wäre aber sogar noch getreu der Vorlage, auch dort übernahm etwa ein jüngerer Dick Grayson.

Wie genau der aktuelle Stand lautet, wissen nur die Eingeweihten. In einem aktuellen Interview gemeinsam mit seinen Co-Stars Jason Momoa und Ray Fisher zeigte sich Affleck allerdings nicht ganz so sicher, was die Batman-Zukunft betrifft:

Auf die Frage, ob Affleck ähnlich wie in Saturday Night Live fünf Mal das Kostüm des Dunklen Ritters tragen werden, antwortete er: "Da bin ich mir noch unsicher. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt."

Justice League ist Zack Snyders Film

Sicher sei er sich dagegen, dass Justice League trotz der extensiven Nachdrehs durch Joss Whedon durch und durch ein Zack-Synder-Film bleibe. "Der Film trägt Zack Snyders DNA. Die Besetzung des Films, das Design des Films... Was die Leute, die nicht in der Filmindustrie arbeiten, nicht verstehen, ist, wie ich finde, wieviel Arbeit in die Vorbereitung fließt. Das Casting, der Aufbau der Sets, das Verfassen der Geschichte. Das Schiff segelt buchstäblich bereits. Als Regisseur kann man vielleicht, wie ich finde, zehn Prozent Kurskorrektur betreiben. Vielleicht auch 15 Prozent. Es handelte sich also tatsächlich um das Schiff von Zack Snyder, auf das wir uns befanden. Und wir hatten riesiges Glück, dass wir - als Zack Snyder nicht mehr in der Lage war, weiterzumachen - einen kompetenten Kerl erhielten (Joss Whedon), der auf seine eigen Weise versiert genug ist. Vor allem in diesem Genre. Und auf eine gewisse Weise hat er seinen Feenstaub auf unseren Film rieseln lassen und ihn vollendet."

Und laut Affleck könne man auch beim Endprodukt keinesfalls sagen, welche Szene welchem Regisseur zuzuordnen sei, da beide auf ein gemeinsames Ziel hingearbeitet haben.

Justice League startet hierzulande am 16. November 2017 in den Kinos. The Batman startet voraussichtlich erst 2019/2020.