Der Zweite Weltkrieg war für mich schwarz und weiß und gar nicht schlimm. Er bestand aus einem Bild meines Großvaters in Wehrmachtsuniform, es stand im Wandschrank seiner Frau, meiner Oma. Andere monochrome Bilder kamen später hinzu, aus Geschichtsbüchern und Dokumentarfilmen, sie ergänzten nach und nach mein Bild zu einer Collage.
Bilder sind auch Sinnbilder, als Schnappschüsse fassen sie viele Monate und Jahre zusammen. Mal das Leben des eigenen Großvaters, als er noch ein junger Mann war und kämpfen musste. Mal einen ganzen Krieg. Der spanische Bürgerkrieg ist fast 80 Jahre her, aber viele von uns dürften dieses eine Foto kennen: Ein republikanischer Soldat prescht nach vorn, sein Gewehr in der Hand.
Von einer Kugel plötzlich und tödlich getroffen, wirft es seinen Leib zurück. In dieser Pose des Heldentods, mit durchgebogenem Rücken und geschwollener Brust, bannte ihn Robert Capa, einer der Pioniere der Kriegsfotografie, auf Fotofilm. Das war 1936. Das Bild ist für die Ewigkeit.
Unterhaltsam und schockierend: die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte von vier Kriegsfotografen.FazitEine weitere Ikonographie des Krieges zeugt ein weinendes, nacktes Mädchen, das am 6. Juni 1972 einen Napalm-Angriff auf ihr Heimatdorf Trang Bang mit schwersten Verbrennungen überlebte. Der Fotograf: Nick Ut. Das Bild gewann einen Pulitzerpreis und einen World Press Award. Ihm wird nachgesagt, maßgeblich für den Stimmungsumschwung in der amerikanischen Bevölkerung verantwortlich zu sein.
Kriegseinsatz: Die einen schießen Fotos, die anderen tödliche Kugeln.So ist auch der „Embedded Journalism“ des jüngsten US-Kriegseinsatz im Irak die Konsequenz aus dem Bildgewitter der vielen freien Fotojournalisten im Vietnamkrieg. Als Kriegspartei steht man ohne moralisches Backup auf verlorenem Posten. Denn ein Kampf, der an der Heimatfront verloren wird, ist letztlich an der Kriegsfront kaum zu gewinnen. Kriegsfotografen wie Capa und Ut funktionierten als Schnittstellen zwischen beiden Fronten.
„The Bang Bang Club“ basiert auf der (wahren) Geschichte von vier weiteren Kriegsfotografen. Greg Marinovich, Kevin Carter, Joao Silva und Ken Oosterbroek haben sich als eingeschworene, risikofreudige Truppe einen Namen gemacht. Gegen Ende des Apartheidregimes halten sie sich in Südafrika auf, um von dem schwelenden Bürgerkrieg zu berichten, der in den Townships von Johannesburg wütet.
Bei ihrem Job bringen sich die Fotografen selbst in Lebensgefahr.1990 befindet sich Nelson Mandela wieder auf freiem Fuß, als Marinovich, noch grün hinter den Ohren, zu den anderen Fotografen stößt. Anfangs aus Sicherheitsgründen, später aus einem Gemeinschaftsgefühl heraus, begeben sie sich in der Gruppe auf die Pirsch nach dem besten Foto. In einen Konflikt, in dem sich Mandelas ANC und die Zulu-Bewegung der Inkatha Freedom Party gegenüberstehen, und der geschätzt 7000 Menschen das Leben kostete.
Der junge Marinovich verdient sich durch Auge und Chuzpe gleich seine Sporen. Für ein Foto erhält er den begehrten Pulitzerpreis. Es zeigt einen Anhänger des ANC, der auf ein brennendes Mitglied der Inkatha Freedom Party einprügelt.
Vier Kriegsfotografen in Südafrika: Der Film basiert auf wahren Begebenheiten.Für so einen Schnappschuss – ein Bild, das mehr zeigt als es darstellt – riskieren die Männer viel, nicht selten ihr Leben, und sie verlieren es auch bisweilen. Neulich wurde der bekannte Kriegsfotograf Tim Hetherington in der Stadt Misurata in Libyen bei einem Granatenangriff getötet. Selbst Schuld, sagen dann manche. Wer sich in Gefahr begibt, kommt darum um. Dabei dürfte die Motivation bei den wenigsten Kriegsberichterstattern eindeutig zu klären sein.
Sicherlich gibt es Idealisten, die an der Front stehen und knipsen und auf ihren Laptops herumhacken, damit die Welt unabhängige Nachrichten erhält. Und nicht die gedrechselten Lügen der einen oder anderen Konfliktpartei. Andere reizt der Nervenkitzel, das Extreme. Gibt es einen extremeren Job, als dem Wahnsinn eines Kriegs nur mit einer Kamera zu begegnen? Vielleicht gehört beides dazu: Idealismus, in die Tat umgesetzt durch Adrenalin und Rücksichtslosigkeit.
Regie: Steven SilverGenre:Kriegsfilm, DramaFilmstart: Spieldauer: 106 minDarsteller:Malin Akerman, Taylor Kitsch, Ryan Phillippe
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Und die Mehrheit denkt:Sowas wie das Böse gibt es nicht! Natürlich nicht der zufall sucht schon mit der Zeit die richtigen aus! selection -adaption-mutantion...Bla bla bla (Evolutionismus=Depressionismus )
das erinnert mich ein wenig an die aufnahmen aus Cité Soleil in der doku wo ich auch zwischendurch
das erinnert mich ein wenig an die aufnahmen aus Cité Soleil in der doku wo ich auch zwischendurch dachte "was denken sich die filmer dabei?"
tja wenn 2pac mal wem in den Fuß schiesst dann denkt sich der Sony Kameramann: Zum Glück wars nicht meiner.
^^
Swing Club Gang Bang
Shots of war - the bang bang club
Spaß am Sex - Die intimen
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Spaß am Sex - Die intimen Wünsche Ihres Partners ...
Lol ^^
#Jo bei mir auch. der absolute hammer :D
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das erinnert mich ein wenig an die aufnahmen aus Cité Soleil in der doku wo ich auch zwischendurch dachte "was denken sich die filmer dabei?"