Mit dem wenig überraschenden, aber dennoch schockierenden Ende in The Avengers: Infinity War hat Marvel Studios die Erwartungen an The Avengers 4 in die Höhe geschraubt. Dennoch warnen die Drehbuchautoren Christopher Markus und Stephen McFeely, dass Teil vier nicht so ausfallen werde, wie erwartet.

Das Schicksal einiger Avengers ist noch nicht ganz klar

ACHTUNG: Leichte Spoilergefahr!

Dass nicht alle Charaktere und Avengers das Ende von The Avengers: Infinity War überleben würden, war bereits im Vorfeld bekannt. Nicht ganz klar war dagegen, wen es erwischen würde und wie. Nun da der dritte Teil des Superhelden-Meetups überaus erfolgreich gestartet ist, weltweit wurden bereits über 808 Millionen Dollar eingespielt, bleibt für viele Fans nur die Frage, wie es in The Avengers 4 weitergehen wird und vor allem, ob bestimmte Gefallene wieder zum Leben erweckt werden können. Der Cliffhanger am Ende dürfte ein Überbleibsel aus der Zeit sein, als Infinity War noch als Zweiteiler konzipiert war. Nun betont Marvel Studios, sollen Infinity War und Avengers 4 zwei eigenständige Filme sein.

"Teil vier wird nicht so sein, wie man es erwartet", so Drehbuchautor Christopher Markus. "Es ist ein gänzlich anderer Film, als man denken mag. Und die Tode sind echt. Das muss einfach gesagt sein, Je eher man es akzeptiert, desto früher kann man in die nächste Stufe des Trauerns gelangen."

Sein Kollege Stephen McFeely wird konkreter: "Ich denke, Infinity War ist ein recht erwachsener Film für einen Blockbuster. Er hat einen gewissen Spaßfaktor an sich, ist aber auch ziemlich erwachsen. Auch der zweite Film wird sehr ernst ausfallen und das Publikum hoffentlich überraschen, erfreuen und zum Grübeln bringen. Er ist vom selben Studio, vom selbem Filmteam. Die beiden Filme wurden zur selben Zeit geschrieben und zur selben Zeit gedreht. Sie sind definitiv miteinander verbunden, aber es sind zwei unterschiedliche Filme und einer davon wird von den Ereignissen aus dem vorherigen definiert."

Schadensbegrenzung

Selbstverständlich, muss man dazu sagen, will Marvel Studios nicht, dass die Fans nun völlig ohne Überraschungen in Teil vier der Avengers reingehen. Während die Story zu The Avengers: Infinity War ziemlich gut unter Verschluss lag, ist das nun zumindest teilweise bei The Avengers 4 nicht mehr der Fall. Vor allem das Hintergrundwissen in Bezug auf die Comics und kommende Filme sowie bestehende Verträge und Starttermine lassen bereits darauf schließen, dass einige, wenn nicht sogar alle Gefallenen zurückkehren werden, bis auf die "konventionell" Gestorbenen versteht sich. Teil des Marketings wird es nun also sein, gewisse "Tendenzen" bewusst zu negieren, auch wenn sie stimmen mögen, einfach, um den emotionalen Aspekt von Infinity War nicht abzuwerten.

Konkret werden Markus und McFeely allerdings darin, dass die Ereignisse in den kommenden Marvel-Streifen bis Avengers 4 einen Blick auf das Finale der Marvel Phase drei liefern werden.

Die nächsten Marvel-Termine sind: Ant-Man and the Wasp am 6. Juli 2018, Captain Marvel am 8. März 2019, The Avengers 4 am 3. Mai 2019 und das Sequel zu Spider-Man: Homecoming am 5. Juli 2019.