So wie es aussieht sollten sich die Protagonisten von Marvel Studios Finale des Cinematic Universe bzw. der Marvel Phase 3 schon mal die nächsten Monate freihalten, denn wie Captain America-Darsteller Chris Evans in einem Interview mitteilte, werden die beiden Teile back to back hintereinander abgedreht und die Dreharbeiten werden insgesamt neun Monate andauern.

Das Finale einer Reihe gleich auf zwei Filme aufzuteilen ist momentan groß in Mode. Vor allem, wenn es sich dabei um eine derart lukrative Reihe wie das Marvel Cinematic Universe handelt. Marvels The Avengers spielte bereits über 1,5 Milliarden Dollar weltweit ein. The Avengers: Age of Ultron konnte mit dem Startwochenende bereits über 200 Millionen Dollar einnehmen und von The Avengers: Infinity War 1 und 2 wird wohl nichts anderes als ein Geniestreich erwartet - finanziell wie handlungstechnisch. Und um ein nathloses Vergnügen zu garantieren, werden beide Teile back to back hintereinander abgedreht.

"Wir starten Infinity War irgendwann im dritten Quartal, denke ich", so Evans. "Herbst oder Winter 2016. Das werden insgesamt neun Monate, um beide Filme back to back abzudrehen."

Diese Aussage räumt insofern auch mit einem Gerücht auf, das besagte, dass sich jeder Teil mit unterschiedlichen Superhelden beschäftigt. So hieß es, Teil 1 werde auf der Erde spielen und die Avengers in den Mittelpunkt rücken, während Teil 2 dann die Guardians of the Galaxy und eventuell Hulk verfolgt. Aber so wie Evans es darstellt, könnte es bedeuten, dass keine klare Linie gezogen wird und man stattdessen ein Zusammentreffen beider Handlungsstränge über beide Filme hinweg erhält. Das würde zumindest erklären, warum ein Captain America durchwegs am Set sein muss.

Der erste Teil von Infinity War startet am 4. Mai 2018, gefolgt vom zweiten Teil am 3. Mai 2019.