The Artist – Filmkritik

Ein wahres Meisterwerk: Der Oscar-Favorit ist eine brillante Ode an die Stummfilm-Ära

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von Kim Reichard, 27. Januar 2012 09:49 Uhr

Gerne würde diese Rezension ganz ohne Worte auskommen. Man müsste sie einfach nur mit ein wenig heiterer, mal dramatischer Musik unterlegen und die Emotionen im Kopf spielen lassen. Dazu ließe man dann eine kleine Diashow mit großartigen Bildern aus diesem großartigen Film laufen, die wichtige Handlungseckpfeiler zeigen. Denn Worte sind unnötig, wenn das Schauspiel und die Szenerie klar genug sind und für sich sprechen.

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold

Ein Meisterwerk bedarf keiner Worte, um eine Geschichte zu erzählen. Es bedarf bloß der Kunst des Geschichtenerzählers.FazitTrotzdem wird diese Kritik nicht ohne Worte funktionieren. Wie sonst solle man hier all das loben, was „The Artist“ geschaffen hat? Der Film ist ein Experiment in unserer reizüberfluteten Zeit. Er versetzt den Zuschauer in eine Welt zurück, die die wenigsten von uns erlebt haben. Als Filme noch schwarzweiß und stumm waren, untermalt von zumeist simplem Klavierspiel, das die sprachlosen Schauspieler auf der Leinwand begleitete.

In genau dieser Zeit lebt George Valentin (Jean Dujardin), seines Zeichens Stummfilmstar in Hollywood. Um 1927 füllt er riesige Kinosäle und bringt die Massen zum Toben – für den heutigen Kinozuschauer natürlich vollkommen lautlos. Denn das ist das Besondere an diesem Film über Stummfilme: Bis auf sehr wenige Ausnahmen hört man nur die klassische Stummfilm-Musik. Kein Lachen, kein Schreien, keine Sprache – selbst Autos und Hunde geben keinen Mucks von sich.

Screenshot zu: Ein wahres Meisterwerk: Der Oscar-Favorit ist eine brillante Ode an die Stummfilm-ÄraGeorge Valentin (Jean Dujardin) ist ein gefeierter Stummfilmstar.

Stummfilm im Stummfilm

„The Artist“ fängt mit einer Kinopremiere an. Während dieser wartet das Filmteam hinter der Leinwand auf die Resonanz des Publikums. Zum Schluss des Films ertönt kein Laut. Kein Applaus, kein Johlen. George Valentin und seine Crew stehen versteinert hinter der Bühne. Irgendwann wirft Valentin plötzlich seine Faust in die Luft und strahlende Gesichter sind zu sehen. Erst durch diese Gesten erlangt man Gewissheit darüber, dass das Premierenpublikum Begeisterung zeigt. Was anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig ist, stellt sich schnell als Normalität ein.

So führt der Stummfilmstar, von Presseleuten umzingelt, ein Radiointerview, von dem man natürlich nichts hört. In dieser Menschenmasse stolpert urplötzlich eine gewisse Peppy Miller (Bérénice Bejo) hervor. Zwischen ihr und George existiert sofort eine besondere Magie. Kurz darauf wird sie als Tänzerin für einen von Georges Filmen engagiert, wo es bei einer Szene zwischen den beiden ordentlich knistert.

Peppy schafft es nach und nach aufzusteigen, bis sie zwei Jahre später direkt an Georges Seite spielt. Indes geht Georges Ehe zu Grunde und auch seine Karriere scheint vor dem Aus zu stehen: Man entdeckt den Tonfilm in Hollywood. Doch Stummfilmstar George Valentin passt nicht in das neue Konzept. Man braucht „neue Gesichter, Gesichter mit Stimme“. Während Peppy Miller der neue Stern am Hollywood-Himmel wird, erlebt George einen tiefen Fall, vom heißbegehrten Star zum arbeitslosen Künstler.

Screenshot zu: Ein wahres Meisterwerk: Der Oscar-Favorit ist eine brillante Ode an die Stummfilm-ÄraGut behütet: Bérénice Bejo als Peppy Miller.

Schauspielkunst, die einem die Sprache verschlägt

Dabei greift der Stummfilm auf alle erdenklichen cineastischen Bild-Möglichkeiten zurück, um dies zu verdeutlichen: Sobald Georges Untergang bevorsteht, setzt strömender Regen ein, der mehrere Tage anhält. In einer Pfütze liegt sogar ein Plakat von dem einst strahlenden Star, auf die Leute unbedacht drauftreten. Auf dem Weg zurück vom kleinen An-und Verkaufsladen, in dem er seinen teuren Smoking verkauft, schlurft er unter einem Schild her, auf dem groß die Lettern „Lonely Star“ prangen. All das geht so weit, bis George schließlich dem eigenen Wahnsinn verfällt und seine Wohnung in Schutt und Asche legt, während große Gesten und ausdrucksstarkes Minenspiel die Szenerie dominieren.

Allgemein sind Gestik und Mimik natürlich die wichtigsten Instrumente eines Stummfilmschauspielers. Während in der heutigen Zeit gute Drehbücher und witzige Dialoge miserable Schauspielkunst zu vertuschen wissen, bietet sich für die „The Artist“-Darsteller diese Möglichkeit nicht. Allen voran Hauptdarsteller Jean Dujardin, der zu Recht für diese Leistung für den Oscar nominiert wurde. Er spielt den charismatischen Stummfilmstar, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Immer ein charmantes, breites Lächeln auf den Lippen und eine unfassbar ausdrucksstarke Mimik, sein Spiel mit den Augen, selbst die Augenbrauen lässt er des Öfteren tanzen.

So brilliert Jean Dujardin in den lustigen Szenen mit gewitztem Grinsen, ebenso wie in den höchst emotionalen Momenten, in denen jeder Zug seines Gesichts pure Verzweiflung annimmt und man so sehr mit ihm mitfühlt, betroffen und fasziniert zugleich, wie es schon lange kein Schauspieler mehr in einer solchen Intensität zu vermitteln vermochte.

Kommentare 31
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geschmackinator01.02.2012 09:04
gerade bei filmen deren anspruch über einem durchschnittlichen Superheldenfilm liegt kann ich es sehr gut verstehn, wenn man den alleine sehen will. Aber mir persönlich ist da der gang ins Kino zu umständlich dafür, sowas schau ich mir lieber daheim ganz gemütlich auffem sofa an.

während ein Kinobesuch für mich ein erlebnis mit freunden ist, und da gehört für mich z.B. popcorn futtern etc. dazu. und danach ein leckeres bierchen schlürfen und die lustigsten /actionreichsten szenen gemeinsam revue passieren lassen

mal die unterschiedlichen wohnorte ausser acht gelassen, werd ich dich dennoch nie durch mein popcorn im kino stören, da wir in die unterschiedlichsten filme gehn zu unterschiedlichsten zeiten.

und wer nachts in New Kids geht, darf sich nicht aufregen, wenn besoffene assoziale ins kino kotzen^^ (leicht dramatisiert dargestellt)

hach, ist es nicht herrlich, dass es unterschiedliche geschmäcker gibt ;D
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Bienchen29.01.2012 23:57
Danke dir darkul, ich habe eingesehen das ich bei Miriamel mit meiner Wortwahl zu weit gegangen bin und das tat mir im Nachhinein doch leid, weil ich ihn ja nicht kenne und jeder seine eigene Vorstellung und Meinung zum Thema Kino und wie man sich den Film ansieht hat. :-)

In diesem Sinne, euch allen noch einen schönen Abend und gute Nacht.
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darkul29.01.2012 11:51
@Miriamel: Die Einladung hätte ich gerne angenommen. Englisch ist kein Problem, die Schweizer Alpenpässe hab ich auch schon geplättet. Mit dem Auswandern ist das so eine Sache und der Geschmack ist wiederum ein Fragezeichen wert. Obwohl ich persönlich nicht nach Geschmack gehe, sondern nach Qualität bzw. gut/schlecht, und nicht unbedingt nach meiner eigenen Ansicht. Immer der Prämisse folgend, dass mir Bach nicht gefallen muss, er dennoch gute Musik geschrieben hat.

@Bienchen: Schau, deine Entschuldigung finde ich jetzt stark und richtig. Klasse!
Schließlich wollen wir alle nur Filme schauen.

@Kinologe: Hm, das Ausniesen der kompletten Weltwetterlage ist meiner Ansicht nach jetzt nicht so schlimm und du machst das ja auch nicht absichtlich. Klar ist es ein kleiner (feuchter?) Störfaktor, aber es kommt ja auf die Intensität an, mit der man persönlich einen Film erleben möchte. Du selbst störst dich ja nicht unbedingt damit. Mich stören viel mehr die Knabberer und Raschler und vor allem die Kommentierer (egal welcher Art - Teenie, Proll, Kenner, Hellseher oder Gruppendynamiker).
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Kinologe29.01.2012 00:34
Ich habe leider ein großes Problem. Ich bin ein Spontan-Nieser. Da ich männlich bin, niese ich oft markerschütternd laut. Es geht sekundenschnell, hinterläßt aber oft einen lebenslangen Eindruck bei den Menschen. Mittlerweile gehe ich deswegen nicht mehr ins Kino, weil ich meist darauf wetten kann, daß mindestens ein Nieser pro Film kommt.

Einmal meinte wer: "Für jeden deiner Nieser stirbt ein Justin Bieber Fan." Seitdem schaue ich nur noch DVDs.

Gerne täte ich mir auch diesen Stummfilm ansehen, allerdings befürchte ich den letzten Rest der Justin Bieber Fans auch noch zu vernichten. *sniff*

PS: Ein Leidensgenosse: www.stupidvideos.com/.../A_Very_Large_Sneeze
Zuletzt editiert am 29.01.2012 00:52
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MiriamelMiriamel28.01.2012 22:30
Bienchen schrieb:
Ich wollte dich nicht persönlich angreifen Miriamel, aber falls es doch so rübergekommen ist möchte
Ich wollte dich nicht persönlich angreifen Miriamel, aber falls es doch so rübergekommen ist möchte ich mich bei dir entschuldigen, sorry. :-)

Schwamm drüber, Hauptsache wir haben beide Spass im Kino - ob nun alleine oder mit Begleitung :)
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Bienchen28.01.2012 21:55
Ich wollte dich nicht persönlich angreifen Miriamel, aber falls es doch so rübergekommen ist möchte ich mich bei dir entschuldigen, sorry. :-)
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MiriamelMiriamel28.01.2012 18:12
darkul schrieb:
Würde dich ja fast fragen, ob wir nicht zusammen allein ins Kino gehen sollen ;)

Dafür müsstest du aber in die Schweiz auswandern, Filme in Englisch gucken und auch noch auf die gleichen Filme stehen wie ich ;)
Zuletzt editiert am 28.01.2012 20:13
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darkul28.01.2012 17:29
Jeder so wie er es gerne mag und ihm am meisten bringt.
Es gibt ja wirklich Mediennutzer, die inhalieren Filme, Bücher oder Musik nicht, sie können tatsächlich überhaupt nicht versinken. Sicher muss dazu der Stoff auch stimmen. Dennoch verstehen diese Personen dann auch nicht, wenn man sich von ihnen gestört fühlt. Sie können nicht nachvollziehen, dass man etwas virtuellem mehr Aufmerksamkeit geben kann als seiner realen Umgebung. Aber genau das macht ja die Magie guter Stoffe aus. Und ich finde es wunderbar oder grausam, danach irgendwann wieder in die Welt um mich herum entlassen zu werden. Diese kurze Phase des Eskapismus ist mir persönlich einfach wichtig. Und mit Störfaktoren ist das eben meist nicht möglich. "Ist doch bloß ein Film" ist genauso ein Problem für mich. Wer sich in etwas fallen lassen kann, darin vollkommen aufgeht, hat einfach mehr vom "bloßen" Film.
Jedenfalls verstehe ich, wenn du gerne allein ins Kino gehst.
Würde dich ja fast fragen, ob wir nicht zusammen allein ins Kino gehen sollen ;)
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MiriamelMiriamel28.01.2012 13:10
darkul schrieb:
Ich gehe auch lieber zu zweit ins Kino, vorausgesetzt der Film interessiert beide. Wenn ein Kumpel
Ich gehe auch lieber zu zweit ins Kino, vorausgesetzt der Film interessiert beide. Wenn ein Kumpel sich für einen Film extrem interessiert und ich den auch gern sehen will, der Film mich auch intellektuell anspricht, dann sage ich meist zu, weil ich dann relativ sicher sein kann, dass der Film intensiv geschaut wird und man noch was vom Kumpel hat, danach oder davor, und auch die Diskussion lohnt.
Aber es muss nicht gerade der 27. Fast & Furious sein.

Ich war früher häufig mit einem Freund im Kino, der ziemlich auf meiner Wellenlänge lag, was Filme und die Immersion in dieselben angeht. Das war eine tolle Sache. Man hat sich nicht gestört und man wusste, dass man gemeinsam etwas erleben kann, was beiden auf die gleiche Weise gefällt. Da hat man auch nachher kaum geredet, weil jeder erstmal die Eindrücke verarbeitet hat. Gleichzeitig wusste man aber, dass es dem Andern auch so geht. Geile Sache!

Leider gingen die Interessen irgendwann auseinander und so haben wir heute nicht mehr viel gemeinsam und sind unsere Wege gegangen.

Es bringt einfach nichts, wenn ich irgendwen mitschleppe, der nur mitkommt, weil er mir eine Freude machen will. Und umgekehrt.

Wer Kino als Happening mit Freunden sieht, der geht einfach ganz anders da rein - und meistens sind das Leute, die ich nicht mit mir im Kino will. Nicht weil ich persönlich was gegen die hätte, sondern weil die einfach häufig tuscheln, mit dem Handy rumwedeln und jede Szene lautstark kommentieren.

Wobei es natürlich auch schon passiert ist, dass sich solche Leute dann aus Rücksicht in eine Nachmittagsvorstellung verzogen haben und als Engländer just mit mir in der gleichen Vorstellung landeten.
Das passiert halt.
Zuletzt editiert am 28.01.2012 13:19
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darkul28.01.2012 12:36
Beides kann seine Vorteile haben.
Alleine und in Begleitung. Aber alleine geht man wirklich den meisten Problemen aus dem Weg, wenn man rein des Filmes wegen ins Kino gehen möchte.

Für mich ist es wichtig, dass diejenigen, die in denselben Film mit mir gehen, auch darin versinken wollen, nicht stören, mir den Film erzählen oder Unmutsäußerungen daherbringen, weil sie einen Film "langweilig" oder unlogisch finden, "nichts passiert", oder dass irgendwelche Prolls oder unterbelichteten Teenies "witzig" sein wollen, kommentieren und an den falschen Stellen lachen.
Je leerer das Kino, desto weniger hat man diese Gefahr der Zerstörung der Konzentration auf den Film und dessen und des Kinos Atmosphäre.
Allein gehen hat den Vorteil, dass auch die nicht vorhandenen Kinopartner, die ich eigentlich mag, genau diese Probleme nicht hervorrufen.
Viele gehen auch nur ins Kino, weil sie sich mit anderen treffen wollen, aber nicht um des Filmes Willen. Wenn ich mir einen Film anschauen will, dann habe ich all diese Probleme nicht, wenn ich allein gehe. Unterhaltungen nach einem Film in einer Gruppe klappen übrigens meist nicht, weil im Endeffekt sich die meisten gar nicht so sehr für den Film begeistern können.

Ich gehe auch lieber zu zweit ins Kino, vorausgesetzt der Film interessiert beide. Wenn ein Kumpel sich für einen Film extrem interessiert und ich den auch gern sehen will, der Film mich auch intellektuell anspricht, dann sage ich meist zu, weil ich dann relativ sicher sein kann, dass der Film intensiv geschaut wird und man noch was vom Kumpel hat, danach oder davor, und auch die Diskussion lohnt.
Aber es muss nicht gerade der 27. Fast & Furious sein.

Bienchen, ich finde schade, dass - wie es im Internet Mode ist - viele gleich auf die Schiene "RL" und den Zug "keine sozialen Kontakte" aufspringen. "Get a life" ist auch so ein Antispruch geworden. Warum diese persönliche Attacke gegenüber Miriamel? Völlig unnötig und daneben.
Oops, jetzt ist es mir auch passiert. Sollte aber nur eine Verteidigung einer völlig normalen Denkweise Miriamels sein, so wie deine ebenfalls völlig normal ist, bis auf die Attacke.
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Bienchen28.01.2012 11:52
Schade du bist leider nicht in der Lage meine Sätze richtig einzuordnen, daher hat eine weitere Diskussion mit dir keinen Sinn Miriamel, aber egal, davon geht die Welt auch nicht unter. :-)
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MiriamelMiriamel28.01.2012 11:08
Schade. Da textet man so viel und dann kommt doch nur sowas zurück.

Glaub du, was du glauben willst/musst - ich hatte nur gehofft, dass ich klar machen kann, dass es eben auch noch andere Ansichten gibt.
Im Gegensatz zu dir kümmert es mich wenig, wer mit wem ins Kino geht... und eben darum lauf ich auch nicht rum und bemitleide Leute mit anderen Ansichten.

Denk mal drüber nach.
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Bienchen28.01.2012 10:57
an Miriamel: Alleine schon deine lange Rechtfertigung zeigt mir das du unglücklich und sozial isoliert bist, ändere das bitte schleunigst.
Und außerdem kannst du nicht sinnerfassend lesen, ich rede nicht wärend eines Filmes im Kino mit meiner Begleitung, höchstens es passiert was total unvorhergesehenes, z.b. Grusel Szene oä. Aber DANACH, bei einem Lokalbesuch z.b. oder am Nachhause weg, da reden wir über den Film, wenn uns danach ist.
Egal, ich wollte dir nicht meine Lebensart aufzwingen, wieso auch, jeder soll das machen was er für richtig hält, solange er keinen anderen damit schadet, aber mein Bedauern über solche Zeitgenossen wie dich wollte ich zum Ausdruck bringen, nicht mehr und nicht weniger, hoffe du hast jetzt endlich alles verstanden und bist nicht mehr sauer, du Rumpelstilzchen. ;-)
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MiriamelMiriamel28.01.2012 10:33
Bienchen schrieb:
an Miriamel: Es ist kein Problem aber traurig das du anscheinend keine sozialen Kontakte im RL
an Miriamel: Es ist kein Problem aber traurig das du anscheinend keine sozialen Kontakte im RL pflegst und daher alleine in ein Kino gehen musst.

Das würde ich nie machen weil es viel schöner ist mit seinem Partner oder guten Freunden gemeinsam einen Film im Kino ankucken, und danach darüber zu sprechen usw.
Ist kein Angriff gegen deine Person aber finde ich traurig wenn du wirklich nur alleine ins Kino gehst.

Wieso wusste ich, dass sowas kommt xD

Pass auf: Wenn ich mit jemandem ins Kino geh, gehts los:
- Will nicht in den Film
- Kann nicht am Nachmittag
- Will nicht in O-Ton-Vorstellung
- Kann nur dort und dort
- Will nachher über den Film reden (ja ich mag das NICHT)

Fazit: Ich nerv mich. Und weil ich mich nicht nerven will (und andere auch nicht, die sich dann auch nerven), geh ich alleine und alle sind glücklich.

Ich kauf mir immer ne Karte für den Platz direkt in der Mitte. Am Nachmittag hats fast keine Leute und im O-Ton sowieso weniger. Da bin ich meistens fast alleine im Kino -> Ein Traum!

Ausserdem, wie Enisra schon sagte: Was machst du mit jemandem im Kino? Abgesehen von Teenager-Zeiten damals...
Ich meine, ich will in einen Film versinken und darum redet man eh nicht miteinander (und wenn, dann stört das höchstens).

Es ist mir auch schon lange klar, dass die meisten Leute das nicht verstehen, aber immer mit solchem Unsinn daher kommen, ist schon recht fragwürdig.
Ich geh allein, weil ich lieber allein gehen WILL.

Wenn du lieber mit jemandem gehst - OK. Aber es sind nun mal nicht alle gleich.
Zuletzt editiert am 28.01.2012 10:45
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EnisraEnisra28.01.2012 10:21
wobei alleine im Kino hocken, dann noch am besten Platz: mitte Mittelgang, hat schon was, man hat halt das Gefühl das einem das ganze Kino gehört, wann hat man das schon mal?
Aber naja, so schlimm ist das nicht alleine sich nen Film anzusehen, ich mein, was soll man auch mit den anderen machen? mit Handhelds da hocken und MP spielen? Sich unterhalten?
Vorallem, was soll man denn machen wenn sich keiner für den spezifischen Film interessiert den man sich unbedingt im Kino anschauen will?
Zuletzt editiert am 28.01.2012 10:29
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Bienchen28.01.2012 10:18
an Miriamel: Es ist kein Problem aber traurig das du anscheinend keine sozialen Kontakte im RL pflegst und daher alleine in ein Kino gehen musst.

Das würde ich nie machen weil es viel schöner ist mit seinem Partner oder guten Freunden gemeinsam einen Film im Kino ankucken, und danach darüber zu sprechen usw.
Ist kein Angriff gegen deine Person aber finde ich traurig wenn du wirklich nur alleine ins Kino gehst.
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MiriamelMiriamel28.01.2012 08:45
Shin schrieb:
Niemand sollte alleine ins Kino gehen müssen. :-(

Wieso? Ich gehe grundsätzlich alleine ins Kino. Wo ist das Problem?
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Shin27.01.2012 22:06
blacksun84 schrieb:
Lass ihn doch. Ich war in Iwo Jima am Ende der einzige im Kino, weil der Rest (vier Teenies) raus
Lass ihn doch. Ich war in Iwo Jima am Ende der einzige im Kino, weil der Rest (vier Teenies) raus sind wg. des "scheiß Untertitels". So sehr ich Blockbuster mag, aber genauso darf es auch mal ein Kunstwerk wie The Artist sein.


Niemand sollte alleine ins Kino gehen müssen. :-(
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Gregor27.01.2012 21:41
Da gucke ich mir eher Zettl im Kino an...

Oder dann doch lieber Drive :)
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blacksun84blacksun8427.01.2012 21:31
dd schrieb:
Der Film ist der beste Film seit Jahrzehnten du Kunstbanause. Du hälst Tiny Toons sicher auch für Kinderkram was?


Lass ihn doch. Ich war in Iwo Jima am Ende der einzige im Kino, weil der Rest (vier Teenies) raus sind wg. des "scheiß Untertitels". So sehr ich Blockbuster mag, aber genauso darf es auch mal ein Kunstwerk wie The Artist sein.
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Star Wars GnomStar Wars Gnom27.01.2012 21:02
Das Traurige ist ja, daß manche Zuschauer vor einiger Zeit sogar aus dem Kino gelaufen sind und ihr Geld zurück haben wollten, weil sie dachten, der Film wäre kaputt. o.O

Ich denke, dieser Film ist nicht für die große Masse gemacht worden, sondern eine Liebeserklärung an die gute, alte Zeit. In meiner Kindheit habe ich einige Charlie Chaplin Streifen gesehen, alles Stummfilme, die trotzdem sehr humorvoll, manchmal bitter traurig oder sogar sehr ernst waren. Ein Film braucht keine Sprache, wenn die Handlung für sich selbst spricht.

Jean Dujardin ist übrigens einer der ganz großen, aber hierzulande weitgehend unbekannten Schauspieltalente. Ich habe ihn durch die beiden Agenten-Parodien OSS 117 (Ausleih-Tipp!) kennengelernt. Filmsammler werden sich dieses Film-Kleinod sowieso schon mal vorgemerkt haben und dafür schon platz im Regal schaffen. :)
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SchlumpfgermaneSchlumpfgermane27.01.2012 20:42
dd schrieb:
Der Film ist der beste Film seit Jahrzehnten du Kunstbanause. Du hälst Tiny Toons sicher auch für Kinderkram was?


Das siehst du so.
Andere mögen es nicht derart empfinden.
Über Geschmack lässt sich nicht streiten.
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dd27.01.2012 17:51
Gast schrieb:
Selbst wenn er 11/10 Punkten hätte würde ich ihn mir nicht ansehen, Stummfilme mag ich leider
Selbst wenn er 11/10 Punkten hätte würde ich ihn mir nicht ansehen, Stummfilme mag ich leider überhaupt nicht und das Setting ist für mich auch ein klassischer Langweiler.


Der Film ist der beste Film seit Jahrzehnten du Kunstbanause. Du hälst Tiny Toons sicher auch für Kinderkram was?
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mithamitha27.01.2012 15:42
Werds mir wohl auf alle Fälle anschaun. Experimente müssen belohnt werden!
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Bienchen27.01.2012 14:57
Klingt interessant, ist vorgemerkt.
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