Terminator Salvation bzw. "Die Erlösung", wie der vierte Roboterstreifen hierzulande heißt, steht nach langer Wartezeit quasi so gut wie in den Startlöchern. Wie es sich dabei für ein postapokalyptisches SciFi-Epos gehört, erwarten die Fans weltweit natürlich eine ebenso düstere Filmumsetzung - und könnten möglicherweise enttäuscht werden.

Auf der offiziellen Seite der Pizzakette "PizzaHut", die zum Start des Megablockbusters spezielle Angebote offeriert, ist nun eine MPAA-Notiz unter dem "Terminator Salvation"-Schriftzug zu lesen, die ein PG-13-Rating angibt. Zur Erklärung: Die MPAA ist in etwa mit der deutschen FSK vergleichbar und gibt in den USA die Alterseinstufungen für sämtliche Kinoproduktionen vor.


Das Zauberwort heißt hierbei aber PG-13: Für gewöhnlich wird dieses Rating an für Jugendliche unbedenkliche Filme vergeben und wäre bei uns am ehesten mit einer FSK 12-Freigabe vergleichbar. Bisher bekamen jedoch alle drei Terminator-Filme ein R-Rating (etwa FSK16/FSK18) - für den hohen Gewaltgrad.

Heißt das also der vierte Terminator ist im Vergleich zu den Vorgängern auf einmal eine Kinderparade geworden? Wohl eher nicht: Bei großen Blockbustern und BigBudget-Produktionen gibt sich die MPAA in letzter Zeit relativ milde und winkt selbst Nackedei-Szenen (in Amerika ja verpöhnt) bzw. Gewaltinhalte großmütig durch.

Dazu passen würden die Aussagen von Regisseur McG, der bisher immer beuteuerte, das Studio würde ihm in Bezug auf das Rating völlig freie Hand lassen. Er plane sogar gefilmte Nacktszenen mit Schauspielerin Moon Bloodgood in die fertige Version zu integrieren. Zu guter Letzt bleibt zu erwähnen, dass auch ein PG13-Film für amerikanische Verhältnisse recht gewalthaltig sein kann und somit in Deutschland wohl die für Terminator-Streifen übliche FSK 16-Einstufung folgen dürfte.