"Terminator 4" spaltet die Meinungen - auch bei gamona. Die einen sehen ihn als erstklassiges Fest für die Sinne, die anderen als Verrat an James Camerons Original-Vision. Da die Stimmen so unterschiedlich wie selten zuvor sind, haben wir uns entschieden, beiden Meinungen Gehör zu verschaffen. Hier lest ihr, warum Rajko Terminator 4 für ein sinnentleertes Machwerk fernab von James Camerons Originalen hält. Unter diesem Link hingegen erklärt David, warum er T4 für einen großartigen Spaß hält.
Nachdem der dritte Film von Jonathan Mostow die lange Zeit so heilige Terminator-Kuh vor einigen Jahren schamlos leer gemolken und damit offiziell den Weg für einen kompletten Franchise-Ausverkauf, u.a. in Form einer selten blödsinnigen und schlecht produzierten Fernsehserie, geebnet hat, ist der Stoff nun endgültig freigegeben für die totale Verwurstung durch Studio und Produzenten. Mit Werbe- und Musikclipfilmer McG sitzt für den vierten „Terminator“ deshalb jetzt auch folgerichtig ein Mann an den Hebeln, der den einst so faszinierenden Kinomythos ganz erfolgreich zu Grabe trägt.
Sinnentleerter Relaunch eines einst großartigen Kinomythos, ohne Verstand und dafür mit CGI-Arnie. Flüssiger als überflüssig.FazitVermutlich hätte James Cameron sein Baby nie aus der Hand geben dürfen, oder vielleicht auch der Versuchung widerstehen sollen, das stilprägende Original zur großen Saga auszudehnen. Andererseits ist „Terminator 2“ nicht nur eine beispielhafte Demonstration dessen, wie man ein Sequel gemäß des Prinzips der Wiederholung – und letztlich sind Fortsetzungen per se Wiederkäuer – in jeder Hinsicht maximiert, also als noch größeres Spektakel inszeniert. Sondern auch ein bemerkenswertes Positivbeispiel für die Strategie der Postmoderne: Die Umkehrung, der ironische Bruch, der nicht mehr böswillige Arnie.
Dümmliche Krawallorgie: Terminator 4 kaschiert Storylöcher mit lautem Getöse.Das war zu Beginn der 90er. Heute, möchte man meinen, gibt es keine solch bewussten Beispiele mehr. Das ist kein Klagelied über die Innovationsleere des Kinos, es ist die einfache Feststellung, dass sich im Mainstream und insbesondere im Genrefilm ein ultimativer Stillstand abgezeichnet hat. Das, was da seit Jahren Kasse macht, ist nichts anderes als die Wiederholung des ewig Gleichen. Wenn man sich „Terminator: Die Erlösung“ anschaut, wundert es einen vermutlich schon gar nicht mehr, dass man diesen Film eigentlich bereits kennt.
Es ist eine einzige große Wiederverwertung von bereits Bekanntem, ein Pool aus Referenzen, Zitaten und Bezügen, nicht nur auf den eigenen Filmmythos (was ja legitim ist), also die Idee Camerons, sondern auch auf „Mad Max“, auf „Transformers“ oder vielleicht auch die Power Rangers. Die Auswahl ist willkürlich, weil der Film zu keiner Sekunde originär wirkt. Selbst wenn McG, der „3 Engel für Charlie“-Regisseur, diese Geschichte ganz frei von jedweden Vorbildern auf uns Zuschauer losgelassen wissen möchte, so erinnert doch alles an schon Dagewesenes: Bewusst oder unbewusst, konkret oder unbenannt – es ist der Fluch einer unsäglichen Entwicklung, die sich aus Reboots, Remakes, Reimaginations, Relaunches und anderen Synonymen für den großen Ideenverlust speist.
Die Dialoge sind meist unfreiwillig komisch.Folgerichtig erschließt dieser neue „Terminator“ keinerlei neuen Raum, bedeutet keinen Neuanfang der Serie und ist überhaupt in jeder Beziehung nicht neu. Er spinnt auch Camerons Geschichte nicht weiter, sondern spinnt ganz generell ein wenig. McG bebildert jene postnukleare Zukunft, von der Kyle Reese alias Michael Biehn schon im 1984er-Original mit großem Schrecken berichtet – und die uns Cameron in einigen Zeitsprüngen auch zu vermitteln versuchte. Ein erwachsener John Connor (Christian Bale) kämpft hier also noch immer gegen Skynet, noch immer gegen die Maschinen, und irgendwie auch gegen die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zugleich.
Regie: McGGenre:Science Fiction, ActionFilmstart: Darsteller:Anton Yelchin, Bryce Dallas Howard, Sam Worthington, Christian Bale
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Japp, das bringt er :D
Der 3. Film ist etwas besser als der erste, kommt aber lange nicht an T2 ran- Story und Schauspieler (Clair Danes als JohnConnors Frau?!) und John als Junkie, der bei Tierärzten einbricht. Aber der Film ist trotzdem über dem Durchscnittsbrei- auch wegen den teilweise paradoxen Ursache/Wirkung Dingen und natürlich Cristanna Lokken!
Den 4. Teil habe ich noch nicht gesehen. Ich werde ihna ber auf jeden Fall angucken und auch nicht von dieser "merkwürdigen" Kritik abschrecken lassen, die scheinbar ein Fan von Autoren-Filmen geschrieben hat. Terminator ist Innovation an sich und Memento kam nach T1. Dass die Zeitlogik teilweise hinkt liegt in der Natur der Sache: Wir können und werden nicht in die Vergangenheit reisen können, in die Zukunft ist jedoch theoretisch möglich(V>>C). deshalb ist alles sowieso hypotetisch und im Rahmen dessen, was möglich ist durchaus OK. An dem Thema haben sich schon ganz andere Autoren die Zähne ausgebissen (Heroes, Stargate,...).
In einem Txy-Film erwartet man Action pur, düstere Zukunft und State-of-the-Art-Effekte auf der großen Leinwand. Ich schätze mal- ohne den Film gesehen zu haben- dass er das auch bringt...
Würde der Film weder Unterhaltsam, noch vollkommen sinnentleert sein, sprich, dass ihn sich kein Mensch angucken würde, wäre er Schwachsinn, weil man damit auch keinen cent in die Kassen spült. Und darauf möchte ich mit meiner Kritik zur Kritik raus. Der Film ist einfach nicht Schwachsinn, vielleicht in den Augen mancher, nicht gut gemacht, aber er ist nicht Schwachsinn.
So, meine 2 Cent
Gruss
Correyi
hier geht es nun mal darum, dass der krieg schon ausgebrochen ist und alle ihren arsch selbst schützen müssen ohne retter aus der zukunft (vermute ich mal, hab ihn noch nicht gesehen). das es laut ist und chaotisch zugeht... im krieg wahrscheinlich nicht zu vermeiden, ist halt ein action-sci-fi film (logik unerwünscht!), da kann halt alles passieren und explodieren.
mein fazit: man kann filme kritisieren wenn man sie nicht mag aber man sollte sie anderen nicht vermiesen.
Das Problem ist, der schmale Grad zwischen Exkursion und Diskurs, den, wie ich finde du nicht so bravorös gemeistert hast. Die Krtik, und das ist meine höchst Subjektive Meinung, liest sich wie eine Hass- Rede auf die von dir beschriebene Tendenz zu Prequel- Strukturen anhand des Beispiels von Terminator 4. T4 war sicherlich kein Film mit hohem Anspruch und wird auch nicht den Meisterwerken von Cameron gerecht. Das ist hier vollkommen unstrittig. ABER der Film leutet eine Zeit in der Terminator Geschichte ein und zeigt endlich wie die so oft beschriebene Welt der Terminator sein kann und davon träumen schon viele seit Teil 1 (ich übrigens auch :D), und das macht der Film nicht schlecht. Das Bale in dem Film mehr Nebendarsteller ist (s. Marcus Wright) ist vielleicht garnicht mal so verkehrt :D. Die Welt ansich, wird schön skizziert und sieht so aus wie man sich eine Post- Apokalyptische Welt vorstellt. Garniert mit der richtigen Priese Action und CGI (Ja T2 begründete quasi das CGI Kino) machte aus diesem Film ein wirklich sehenswertes Machwerk. Nicht der beste Film aller Zeiten, aber um Welten besser als dieser quatsch von Terminator 3 und endlich ein quasi Relaunch der Serie. Und mit einem Augenzwinkern den guten Arnie nochmals kurz leben zu lassen war ein nettes Bonbon.
So Long, würde mich über eine Rückantwort freuen!
Zum Rest schreib ich nachher was, da ich Feierabend habe und mich mal auf den Weg in die blecherene Lawiene mache.
So Long
Im Übrigen finde ich nicht, dass es sich um ein Randthema handelt, da insbesondere diese Blockbuster-Saison von einer überdurchschnittlichen Tendenz zu Prequel-Strukturen bestimmt wird (Star Trek, Wolverine, Angels and Demons...). In Zusammenhang mit der erschreckenden Einfältigkeit der Inszenierung des Films und der Ideenleere erscheint mir das nicht unbedingt als ein unangebrachter Exkurs - der ja eigentlich auch keiner ist, sondern eher den Diskurs anstoßen soll.
Es ist ein Trauerspiel frei von jeder Tiefsinnigkeit, das nur noch auf die niedrigen Ansprüche eines zahlungswilligen Popcorn-Publikums hoffen darf.
Bedeutet soviel wie jeder der den Film toll findet, muss geistig debil oder ein Vollpfosten sein!
Astrein du bist mit abstand der größte Witz hier den Ich bisher gesehen habe. Du begibst dich als Redakteur auf ein geistiges Niveau das Ich in manchen Komentaren wieder finde. Du hast deinen Beruf definitiv verfehlt oder zumindest deinen Arbeitgeber, vielleicht solltest du es nochmal bei der Bild oder bei der Sun versuchen!
Und das in der Zukunft die Sonne scheint und nicht permanent Nacht ist wie bei Terminator 1 und das alles Wüste ist nach einem verheerenden Nuklearschlag, sollte auch dir bewusst sein, Herr Schreiberling!
Popcorn-Kino so wie man es sein soll.. Action-Fans vergessen diesen geschrieben Müll hier.
Dies hat mir nicht gefallen, das hat mir nicht gefallen, der hat mir nicht gefallen...
Definition von Kritik: Die Suche nach der Wahrheit!
www.brainworker.ch/.../kritik.htm
Fazit: Besser die Finger von Sachen lassen, die man nicht versteht.
P.S.
Ich hoffe Du kommst nicht wieder!
Früher war eben alles besser.....
voll schlechte kritik
aber ich könnt hier auch einfach mal ne wand anlabern würd wohl genau so viel bringen.