Erst in der letzten Woche berichteten wir über Michael Bays Vorhaben, als Produzent einen neuen Turtles-Film aus dem Boden zu stampfen. Das Projekt ist schon länger in Planung, spätestens aber seit der letzten Woche auf der roten Liste der Turtles-Fans.

Laut Michael Bay werden die Schildkröten außerirdischen Ursprungs sein und mit Mutanten nichts mehr am Hut haben. Die Änderungen sollen dazu dienen, den Figuren "eine komplexere Hintergrundgeschichte" zu verpassen. Der Film hingegen würde aber all das bieten, was Fans der Turtles sehen wollen.

Daher sollen sich die Fans laut Bay beruhigen, gerade auch deshalb, weil man eng mit den Schöpfern zusammenarbeite. Doch die Veränderung bzw. die Kastration nimmt weitere Formen an.

Wie man ja schon erwarten konnte, werden die Teenage Mutant Ninja Turtles um das Wort "Mutant" beraubt. Zusätzlich aber wird im (Arbeits-)Film-Titel auch das "Teenage" fehlen, so dass letztendlich Ninja Turtles daraus wurde. Angeblich soll der Wegfall der beiden Zusätze, die schon seit den Achtzigern (in Europa teilweise auch Hero statt Ninja) enthalten sind, etwas mit Marketinggründen zu tun haben. Ähnlich sei es schon bei Disneys John Carter - Zwischen zwei Welten gewesen, wo Disney auf Wörter wie Mars und Prinzessin verzichten wollte.

Fans dürfte der Wegfall der beiden Wörter zwar sauer aufstoßen, allerdings sollte man auch abwarten, was Michael Bay und Regisseur Jonathan Liebesman aus dem Ärmel zaubern. Zudem handelt es sich dabei noch nicht um den finalen Namen, auch wenn er zeigt, in welche Richtung das Ganze gehen wird. Turtles-Erfinder Peter Laird und Kevin Eastman jedenfalls sind schon ziemlich angetan von dem, was sie bisher von dem Projekt gesehen haben.